| ÜberTage Pixelprojekt_Ruhrgebiet Fotografische Positionen zur Gegenwart einer Region |
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| Montag, 25. Januar 2010 um 20:05 Uhr | ||
9. Januar – 21. März 2010
Zum Auftakt des Kulturhauptstadtjahres präsentiert das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr die Ausstellung ÜberTage. Pixelprojekt_Ruhrgebiet – Fotografische Positionen zur Gegenwart einer Region. Sie ist der offizielle Beitrag des Mülheimer Kunstmuseums zu Mapping the Region, dem Ausstellungsprogramm der RuhrKunstMuseen. In einem Ausstellungsreigen wird das Ruhrgebiet gleichsam kartografisch aus künstlerischer Sicht von Innen und Außen reflektiert.
Mit dieser Ausstellung würdigt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr anlässlich von Kulturhauptstadt Ruhr.2010 die besondere Bedeutung der Fotografie für das Ruhrgebiet. Dieses noch junge Medium konnte hier eine besondere Tradition ausbilden. Sie hat für eine wenig kunstwürdige Region einprägsame und charakteristische Bilder entwickelt und den seit Jahrzehnten andauernden Strukturwandel des Ruhrgebiets angeregt und begleitet. Für die Ausstellung im Kunstmuseum Mülheim sind fotografische Serien ausgewählt worden, die im digitalen Archiv von Pixelprojekt_Ruhrgebiet versammelt und im Internet zugänglich sind. Seit seiner Gründung 2003 durch den Fotografen Peter Liedtke ist dieses vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Projekt in Gelsenkirchen ansässig. Es versteht sich als visuelles Gedächtnis des Ruhrgebiets, aber auch als Kunstprojekt. Derzeit umfasst diese einmalige digitale Fotosammlung 286 fotografische Serien von 178 Fotografinnen und Fotografen. Als Originale werden in der Mülheimer Ausstellung über 100 Fotografien von 36 Fotografen und Fotografinnen vorgestellt. Die für die Ausstellung ausgewählten Fotografien verdeutlichen den Wandel, den Wandel von einer Zeit „unter Tage“ – bestimmt durch Bergbau und Schwerindustrie - hin zu einer im Entstehen begriffenen neuartigen Metropol- und Kulturregion. Indem die Fotografie unseren Blick schärft für das „Werdende“ und das „Gewordene“, vermag sie ein geschichtliches Bewusstsein für eine Region zu entwickeln, die erst spät eine eigene Kultur ausbilden konnte.
Beginnend mit Fotografien von Anton Stankowski aus den 1920er Jahren spannt die Ausstellung den Bogen bis in das 21. Jahrhundert. Vorgestellt werden fotografische Arbeiten von:
Dominik Asbach, Joachim Brohm, Christoph Buckstegen, Henning Christoph, Christian Diehl, Frank und Tinka Dietz, Birgit Hupfeld, Christoph Kniel, Brigitte Kraemer, Dirk Kruell, Horst Lang, Bernd Langmack, Britta Lauer, Peter Liedtke, Knut Wolfgang Maron, Duane Michals, Ben Plefka, Tania Reinicke, Vitus Saloshanka, Walter Schernstein, Heiner Schmitz, Georg Schreiber, Joachim Schumacher, Wolfgang Schwager, Sophia Simons, Anton Stankowski, Bettina Steinacker, Markus Steur, Tobias Uhlmann, Manfred Vollmer, Wolfgang Zurborn sowie die Gemeinschaftsarbeit „Probesitzen“ der jungen Fotografinnen Anne Lass, Annette Jonak, Patricia Neligan und Almut von Pusch.
Sonntagsführungen
Mülheimer Kunstgespräch (in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein): „Bilderwechsel – Das Image des Ruhrgebiets heute“
„Eine Frage der Perspektive: Ansätze und Wirkungen der Fotografie heute“
Fotografen führen durch die Ausstellung:
Gespräch und Führung
Gespräch und Führung
Vortrag und Führung |
























































