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Am 6. Februar 2010 von 19 – 24 Uhr treffen im Kunsthaus Zürich Kunst und Komödie aufeinander. Highlights des Abends sind Auftritte des Kabarettisten Thomas Kreimeyer sowie der Autoren Christian Saehrendt und Steen Kittl. Es geht um Gebrauchsanweisungen für moderne Kunst und den Dresscode der Kunstwelt, der so ganz anders daherkommt, als derjenige den man braucht, um die Bilder einer Ausstellung zu knacken.
An der Kunsthausnacht Art & Comedy am 6. Februar 2010 von 19 bis 24 Uhr stellt das Kunsthaus Zürich amüsante und verblüffende Werke seiner Sammlung vor. Nur schöner Schein? Was stimmt hier nicht? Ist doch alles Theater! Von 20 bis 23 Uhr erleichtern animierende Impuls-Führungen dem Besucher, sich mit Gemälden und Skulpturen vom Mittelalter bis in die Gegenwart auseinander zu setzen. Erklärt wird, was gesellschaftlich für Aufruhr, Schadenfreude oder Schamesröte sorgt: ein verpfuschtes Porträt etwa, eine im Detail versteckte Symbolik um den Betrachter zu narren oder ein Interieur, das mehr über die Vorlieben der Dargestellten verrät, als diesen lieb sein kann. Das Spektrum reicht von derben niederländischen Szenen über Ironie und Symbolik in der Schweizer Malerei des 19. Jahrhundert. Der Besucher streift provozierende Amerikaner, begegnet den alle Konventionen sprengenden Dadaisten und riskiert, durch eine ungewöhnliche Platzierung überrascht, in das «Lavabad» von Pipilotti Rist hineinzustolpern, wo ihn die Künstlerin mit offenen Armen erwartet.

SZENISCHE LESUNGEN UND DRAMATISCHE AUFTRITTE
Um 20.00, 21.00 und 22.00 Uhr empfängt der Berliner Kabarettist Thomas Kreimeyer das Publikum. Der sich unterhaltende Unterhalter (ver)führte bereits 2009 im Casino-Theater Winterthur Theatergänger zu sprühenden Dialogen.
Um 19.30, 20.30, 21.30 und 22.30 Uhr lesen Christian Saehrendt und Steen Kittl gemeinsam mit dem Publikum. Die Autoren erklären, wie man ihre «Gebrauchsanweisung für moderne Kunst» benützt, was man zur Vernissage trägt oder trinkt, und vor allem, wie man über Kunst spricht, ohne peinlich oder ahnungslos zu wirken.
KÜNSTLERVIDEOS VON GILBERT & GEORGE, JANKOWSKI und ODENBACH.
Von 19 bis 24 Uhr spielt Sound-J Tom Kees in der Eingangshalle ein themenspezifisches Repertoire von Cabaret und Slapstick-Filmmusik, während im kleinen Filmraum Künstlervideos laufen. Auf dem Programm stehen drei Arbeiten, die mit ihren Szenarien allesamt die Zuschauer hinters Licht führen: Marcel Odenbach «Als könnte es auch mir an den Kragen gehen», 1983, Gilbert & George «Gordon’s Makes Us Drunk», 1972 und «Kunstmarkt TV live», 2008, von Christian Jankowski.
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