| Strukturen für Renaissance des Judentums |
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| Mittwoch, 27. Januar 2010 um 21:06 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Für die Renaissance des Judentums in Sachsen sollen Strukturen entstehen. Die Linken im Landtag regten am Mittwoch eine entsprechende Arbeitsgemeinschaft (AG) an. «Wir hoffen auf die Mitarbeit vieler Interessenten über Parteigrenzen und Religionen hinweg», sagte Fraktionschef André Hahn. Das Gremium geht auf eine Idee des Jüdischen Forums beim Deutsch-Russischen Zentrum zurück. Ein Großteil der Mitglieder jüdischer Gemeinden in Sachsen kam nach der Wende aus Ländern der früheren Sowjetunion. Die AG mische sich nicht in Belange des jüdischen Gemeindelebens und in die Religion ein, hieß es. Vielmehr wolle sie mithelfen, die Interessen der Juden in das anstehende Integrationskonzept Sachsens einzubringen.
Als Beitrag der Linken zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus ist bis 7. April im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde eine Ausstellung mit Werken zweier russisch-jüdischer Maler zu sehen. Boris Sachakov und Maysey Faynberg leben und arbeiten inzwischen in Leipzig. Sie gelten als Vertreter der realistischen Genremalerei. Allein in Leipzig wuchs die Jüdische Gemeinde durch Zuwanderung aus dem Osten in den vergangenen zwei Jahrzehnten von vormals 30 auf nunmehr 1200 Mitglieder. Die Dresdner Kunstausstellung ist montags bis donnerstags und am Sonntag von 12.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Tags: j
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