| Robert Capa - Legendärer Kriegsreporter |
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| Freitag, 29. Januar 2010 um 10:55 Uhr | ||
Stuttgart (dpa/lsw) - «Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, bist du nicht nah genug dran.» Seinem Arbeitsmotto blieb der legendäre Kriegsreporter Robert Capa ein Leben lang treu. Capa - Kollege und Lebensgefährte der Stuttgarter Kriegsfotografin Gerda Taro (1910-1937) - dokumentierte fünf Kriege in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 1913 war er als Endre Ernö Friedmann in einer jüdischen Familie in Budapest geboren worden. 1947 gründete er mit dem französischen Journalisten Henri Cartier-Bresson (1908-2004) und anderen Kollegen in Paris die Agentur Magnum, die die lebenslustigen Männer angeblich nach ihrem ausgiebigem Champagnerkonsum benannt haben sollen. Als Magnum bezeichnet man Champagner-Flaschen mit 1,5 Litern Volumen.
Berühmt ist er besonders für seine grobkörnigen Aufnahmen der Landung der amerikanischen Truppen in der Normandie vom 6. Juni 1944. Sein Werk, das immer auch auf das Leid der Zivilbevölkerung eingeht, gilt als Manifest gegen den Krieg. So zeigt eins seiner Bilder aus einem Luftschutzbunker aus Barcelona von 1939, wie ein Clown die Kinder vom Kriegsgeschehen abzulenken versucht; auf einem anderen ist eine Frau mit ihrem Baby auf dem Arm auf der Flucht zusehen. Robert Capa starb 1954 mit gerade 40 Jahren bei der Explosion einer Mine in Indochina. In beiden Händen soll er dabei einen Fotoapparat gehalten haben.
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