| Berliner «Transmediale» zeigt die Zukunft |
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| Sonntag, 31. Januar 2010 um 20:01 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Popklänge von einem Glockenturm, der erste Science-Fiction-Streifen der DDR und skurrile Tanzdarbietungen: Rund um das Thema Zukunft dreht sich das Festival für Kunst und digitale Kultur «Transmediale» in Berlin. Unter dem Motto «Futurity Now!» zeigen internationale Medienkünstler und Wissenschaftler vom 2. bis 7. Februar vergangene und gegenwärtige Vorstellungen von der Zukunft. So setzt ein Pionier aus Japan trockene Wetterdaten in Pixelbilder und Töne um, wie ein Sprecher der Veranstalter mitteilte. Mehr als 50 Filme, zehn Performances, Ausstellungen und eine Konferenz erwarten die Besucher im Haus der Kulturen der Welt.
Schon unheimlich wirken die «Paparazzi Bots» des US-Amerikaners Ken Rinaldo: Seine Spezialkameras verfolgen automatisch lebendige Motive, stellen diese scharf und lösen ein Blitzlichtgewitter aus. Das Ergebnis landet direkt im Internet - ein optimales Hilfsgerät für Stalker. Ein Highlight kündigt sich gleich zur Eröffnung am Himmel an: Eine Art Regenbogen soll das Haus der Kulturen der Welt und den Fernsehturm am Alexanderplatz verbinden.
Eher ernsthaft geht es auf der Konferenz «Future Observatory» zu. Im 20-Minuten-Takt sprechen Wissenschaftler auch darüber, was neue Medien für die Demokratisierung in autoritären Ländern leisten können. Musiker und Discjockeys aus aller Welt spielen ihre Hits und Melodien der Zukunft. Die «Transmediale» ist das größte deutsche Medienfestival dieser Art. Die Veranstalter rechnen mit 30 000 Besuchern. |
























































