| 27 000 Besucher bei Langer Nacht der Museen |
|
|
|
| Sonntag, 31. Januar 2010 um 20:08 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Die 26. Lange Nacht der Museen in Berlin hat rund 27 000 Besucher angelockt. Wie der Veranstalter am Sonntag mitteilte, standen diesmal Wissenschaft und Forschung in den rund 60 Museen, Sammlungen, Archiven, Labors und Ausstellungshäusern im Mittelpunkt. Naturforscher Alexander von Humboldt (1769-1859) galt als der mentale Schirmherr der Veranstaltung. «Die Lange Nacht verlief insgesamt entspannt und ruhig», sagte eine Sprecherin.
Selbst der Wind und die Kälte hätten die Besucher nicht abgehalten. Bei knapp minus zehn Grad blieben die meisten Besucher länger in den einzelnen Einrichtungen auf als sonst. Glühwein und andere Heißgetränke fanden reißenden Absatz.
Auf dem Programm bis 2.00 Uhr nachts standen nachts Führungen, Vorträge, Präsentationen und Filmen - passend zum Auftakt des frisch eröffneten Wissenschaftsjahres. In der Gemäldegalerie widmeten sich beispielsweise über 20 verschiedene Führungen und Vorträge dem Zusammenhang von Kunst und Wissenschaft. Einige Häuser erlaubten den Gästen Zugang zu Werkstätten, Laboren und Archiven, die sonst verschlossen bleiben.
Besuchermagnete waren wie auch im vergangenen Jahr der Berliner Dom (12 100 Besucher), das Deutsche Historische Museum (6200), das Museum der Naturkunde mit der Tiefsee-Sonderausstellung (5200), das Bode-Museum (4300),, das DDR-Museum (4900) und das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité (3600). Auf ein überraschend großes Interesse stießen auch die Gerichtshöfe Wedding mit 1400 Besuchern. Rund 1000 Mitarbeiter waren in den Museen im Einsatz, um die Lange Nacht vorzubereiten und zu begleiten.
Internet: www.lange-nacht-der-museen.de |
























































