994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Roy Lichtenstein: Malte «Mona Lisa» und verehrte Picasso Von Yuriko Wahl, dpa PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 01. Juli 2010 um 07:22 Uhr

Share

 

Mit Motiven aus der Comic- und Konsumwelt ist der Pop-Art-Künstler Roy Lichtenstein berühmt geworden. Die Rasterpunkte sind sein Markenzeichen, machen ihn unverwechselbar. Eine große Ausstellung in Köln wirft nun einen ganz speziellen Blick auf sein Werk.

 

Köln (dpa) - Er hat seine Kunst auf den Punkt gebracht. Die Comic- Gemälde von Roy Lichtenstein (1923-1997) zählen zu den Meisterwerken der Pop Art und brachten dem US-Amerikaner in den 60er Jahren den Durchbruch. Rund 100 großformatige Gemälde aus der gesamten Schaffenszeit des Künstlers sind nun im Museum Ludwig in Köln zu sehen - und zeigen dabei ganz besonders, wie Lichtenstein Werke von Pablo Picasso, Paul Klee, später Paul Cézanne oder Henri Matisse «verarbeitete» und Stile wie Futurismus oder Surrealismus aufnahm. Dorothy Lichtenstein, Witwe des Malers, verrät: «Picasso war ganz sicher sein Lieblingskünstler.»

 

Und so hat Lichtenstein auch Picasso auf den Punkt gebracht, wie etwa das Bild «Frolic» (1977) in der Kölner Ausstellung «Roy Lichtenstein. Kunst als Motiv» zeigt. Ein weiblicher Akt im Comic- Stil Lichtensteins, der aber doch sofort an Picasso denken lässt. Ebenso wie «Nude On The Beach» («Nackte am Strand»), eine irgendwie geschmolzen wirkende Figur, die vor allem schmunzeln lässt. Lichtenstein sei einer der scharfsinnigsten, intelligentesten Künstler gewesen, und in seinen Arbeiten blitze immer Humor und feine Ironie durch, meint Museums-Direktor Kasper König.

 

Lichtenstein kopierte andere Künstler oder Stilrichtungen nicht, er nutzte sie quasi als Steinbruch für eigene Neuschöpfungen. «Alle denken immer nur an Cartoons, wenn sie Lichtenstein hören, aber er hat viel mehr gemacht», betont Dorothy Lichtenstein. «Er hat sich damit befasst, wie die Menschen die Dinge sehen und wie sie die Kunst sehen. Alles, was er gesehen hat, hat er zu Kunst gemacht.»

 

Auf den ersten Blick lassen die Gemälde der Schau (bis 3. Oktober) auch an Kubismus oder Expressionismus denken. Die Bilder bestehen aber immer aus den gepunkteten, gestreiften oder einfach einfarbigen Flächen, getrennt durch die schwarzen, dicken Striche à la Lichtenstein.

 

Ihr Liebling-Gemälde sei ein «Selbstporträt» von 1978 aus einer Privatsammlung, verrät die Witwe der Nachrichtenagentur dpa. «Es grenzt an Surrealismus. Ein Bild nur aus einem T-Shirt und einem Spiegel statt Kopf. Das ist konzeptionell mein Favorit.» Auch vor dem riesigen Gemälde «Cosmology» (1978) bleibt sie länger stehen, das werde sicher viele Besucher begeistern: «Es ist sehr komplex, etwas surreal. Ein Stuhl steht da zusammenhanglos, ein Schweizer Käse. Eine wunderbare Gesamtkomposition.» Die Amerikanerin ist Vorsitzende der Lichtenstein Foundation, die für die Schau mit dem Museum kooperierte.

 

König sagt, die Arbeiten des Pop-Art-Meisters wirkten oft bewusst plakativ und «einfach konsumierbar», zeigten aber zugleich seine scharfe Beobachtungsgabe. Das Museum hat vor der Schau «Tall Mountains» aus dem Spätwerk neu erwerben können. Es erinnert an fernöstliche Landschaftsmalerei und hängt an einem Ehrenplatz. Das Kölner Haus besitzt jetzt rund 20 Lichtensteins, darunter auch die weltberühmte Blondine aus dem Bild «M-Maybe» (1965). Kurator Stephan Diederich: «Gehört zu den Publikumslieblingen - die sogenannte Kölsche Mona Lisa.»

 

 

www.museum-ludwig.de

 



Tags: lichtenstein  gem  
Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.