| Kaufvertrag für Otto-Dix-Haus am Bodensee perfekt |
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| Donnerstag, 01. Juli 2010 um 07:22 Uhr | ||
Gaienhofen (dpa/lsw) - Rund 40 Jahre nach dem Tod von Otto Dix (1891-1969) ist die Rettung seines Atelier- und Wohnhauses am Bodensee einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Der gemeinnützige Verein Otto-Dix-Haus-Stiftung hat Bettina Dix- Pfefferkorn, Eigentümerin des Anwesens in Gaienhofen-Hemmenhofen, das Anwesen abgekauft, wie das Stuttgarter Kunstmuseum am Mittwoch mitteilte. Damit kann die Instandsetzung des vom Verfall bedrohten Hauses beginnen. Anschließend will das Stuttgarter Museum das Künstlerhaus als Außenstelle übernehmen.
Für den Kauf haben das Stuttgarter Kunstmuseum 250 000 Euro, die Gemeinde Gaienhofen 150 000 Euro, der Landkreis Konstanz 50 000 Euro und zwei private Spender zusammen 150 000 Euro dem Verein zur Verfügung gestellt. Frank Hämmerle, Konstanzer Landrat und Vorsitzender des Stiftungsvereins, betonte, dass für die Renovierung des etwa 70 Jahre alten Hauses weitere rund 900 000 Euro erforderlich seien. Um diese Summe aufzubringen, seien Spenden und Sponsorengelder erforderlich.
Bettina Dix-Pfefferkorn ist eine Enkelin des Künstlers, der von 1936 bis zu seinem Tod 1969 auf der Bodensee-Halbinsel Höri gelebt hat. Ulrike Groos, Direktorin des Stuttgarter Kunstmuseums, kündigte für 2012 eine große Sonderausstellung am Bodensee zum Thema «Otto Dix und die Neue Nachdenklichkeit» an.
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