| Ausstellung zur Pariser Kunstszene am Bodensee |
|
|
|
| Freitag, 02. Juli 2010 um 06:49 Uhr | ||
Überlingen (dpa/lsw) - Paris galt im 19. Jahrhundert als die «Kulturhauptstadt» Europas. Den Kunstströmungen und dem sich wandelnden Zeitgeist der französischen Hauptstadt spürt die Ausstellung «Paris, Paris! Kunst und Lifestyle von der Romantik bis zur Décadence» in Überlingen am Bodensee nach. Mehr als 120 Gemälde, Papierarbeiten, Möbel, Schmuck, Mode und Gebrauchsgegenstände sind vom 3. Juli bis zum 19. Oktober in der Städtischen Galerie zu sehen, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten.
Zu den Leihgebern zählen vor allem das Napoleon-Museum im schweizerischen Salenstein sowie private und öffentliche Sammlungen im In- und Ausland. Zu sehen sind Gemälde etwa des Pariser Hofmalers Etienne Billet ebenso wie Bilder und Karikaturen von Honoré Daumier. Camille Corot, Edgar Degas, Henri de Toulouse-Lautrec oder Camille Pisarro sind mit Papierarbeiten vertreten.
Frühwerke von Wassily Kandinsky oder Franz Marc spannen den Bogen von der Décadence (um 1880 bis 1910) in die Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung zeigt auch den Einfluss der Pariser Kunstszene auf deutsche Maler wie Anselm Feuerbach oder Franz von Lenbach.
Exponate vom kaiserlichen französischen Hof ergänzen die Schau. Erstmals werden die Seidenschuhe von Kaiserin Eugénie, ihr Parfümfläschchen und ihre prachtvollen Möbel öffentlich gezeigt.
|
























































