| Museumsrundgang - 06.07.2010 |
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| Dienstag, 06. Juli 2010 um 06:42 Uhr | ||
Louvre: Arabien in vorislamischer Zeit
Paris (dpa) - Unter dem Titel «Straßen Arabiens. Archäologie und Geschichte des Königreichs Saudi-Arabien» zeigt der Louvre Silbergeschirr, Schmuck und Statuen, die einen Überblick über die verschiedensten Kulturen des Königreichs Saudi-Arabien bieten, angefangen von der Prähistorie bis zur Moderne. Die monumentalen Statuen stammen aus dem vorislamischen Arabien und sind größtenteils erstmals in Europa zu sehen. Die Ausstellung, die am 14. Juli beginnt, dauert bis zum 27. September. www.louvre.fr
Antoine Watteau und die Gravierkunst
Paris (dpa) - Antoine Watteau hat nicht nur die Genre-Malerei der «Fêtes galantes» erfunden, Darstellungen ländlich-amouröser Gartenfeste. Der Maler des französischen Rokoko (1684-1721) war auch ein bedeutender Zeichner. Seine Handzeichnungen wurden im 18. Jahrhundert in ganz Europa druckgrafisch vervielfältigt, nicht zuletzt dank der Sammlung von Jean de Julienne, Kunstsammler und Freund Watteaus. «Antoine Watteau und die Gravierkunst» heißt die Ausstellung im Louvre, die rund 80 Papierarbeiten vereint, darunter Radierungen, Holz- oder Kupferstiche bedeutender Künstler wie François Boucher, die nach Zeichnungen Watteaus entstanden sind. Die Ausstellung beginnt am 8. Juli und dauert bis 11. Oktober. www.louvre.fr
Walton Ford und sein «Bestiarium» in Wien
Wien (dpa) - Die Albertina in Wien zeigt erstmalig Werke des amerikanischen Künstlers Walton Ford. Die Ausstellung «Bestiarium» vereint 22 großformatige Werke des 1960 geborenen Künstlers, die in den vergangenen zehn Jahren entstanden sind. Tiger, Büffel, Löwen, Affen, Wölfe und Truthähne bevölkern die Schau, wobei Ford in seinem Werk Motive der Naturgeschichte und verbürgte Ereignisse mit einem gesellschaftskritischen Standpunkt vereint. Die Darstellungen der exotischen, teilweise ausgestorbenen Tiere sind akribisch genau und thematisieren den Kolonialismus und seine bis heute andauernden Auswirkungen auf Gesellschaft und Natur. Teilweise verwischen seine Zeichnungen dabei nicht nur die Trennlinie zwischen Mensch und Tier, sondern sie öffnen auch die Tür zu einer Welt aus Fantasien und Träumereien. Die Ausstellung bleibt bis zum 10. Oktober geöffnet. www.albertina.at Tate Modern widmet Francis Alÿs große Schau
London (dpa) - Die Londoner Tate Modern widmet dem Konzeptkünstler Francis Alÿs unter dem Titel «A Story of Deception» («Eine Geschichte der Täuschung/Irreführung») eine umfassende Ausstellung. Anhand unterschiedlicher Medien wie Filminstallationen, Skulpturen, Gemälden und Zeichnungen setzt sich Alÿs mit politischen Themen wie Grenzgebiete und Wirtschaftskrisen auseinander. In einem Projekt von 2002 sind beispielsweise 500 Freiwillige zu sehen, die mit Spaten in Peru eine Sanddüne um einige Zentimeter verrücken. Zu den neuesten Arbeiten gehört «Tornado 2000-2010», ein Filmprojekt, bei dem der gebürtige Belgier eigenhändig Tornadoausbrüche in seiner Wahlheimat Mexiko aufgezeichnet hat. Die Schau ist noch bis zum 5. September geöffnet. Internet: www.tate.org.uk
Chinesischer Maler Zeng Fanzhi stellt in Sofia aus
Sofia (dpa) - Zeng Fanzhi gehört zu den bekanntesten Malern Chinas. Dieser begabte Künstler verbindet die meditative Tradition des Ostens und die Pop-Kultur des Westens mit dem Einfluss des Expressionismus. Ähnlich wie bei vielen zeitgenössischen chinesischen Malern hat auch der Stil von Zeng Fanzhi seine Wurzeln in dem sozialistischen Realismus. Doch das übliche Pathos wird bei ihm unter anderem durch groteske Figuren ersetzt. Inspiriert wird Fanzhi durch eigene Erfahrungen, durch die politischen Eigenarten Chinas sowie bedeutende Werke der modernen Kultur. Fanzhis Werke sind in der Nationalen Galerie für ausländische Kunst www.ngfa.icb.bg
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