| Drei neue Kirchners im Brücke-Museum |
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| Mittwoch, 07. Juli 2010 um 06:58 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Das Brücke-Museum in Berlin hat seine einzigartige Kirchner-Sammlung um drei weitere Bilder des expressionistischen Malers erweitert. Wie das Museum am Dienstag mitteilte, erhielt es als Dauerleihgabe aus einer Privatsammlung die Werke «Mädchenporträt» (1910), «Selbstbildnis mit Modell» (1910) und «Straßenszene mit grüner Kokotte» (1914). Die drei Bilder werden noch bis zum 5. September erstmals gemeinsam in einer Ausstellung gezeigt.
Insgesamt besitzt das nach dem Künstlerkreis «Brücke» benannte Museum rund 400 Werke von Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) - die vielleicht größte Kirchner-Sammlung der Welt.
Für Schlagzeilen hatte 2006 die umstrittene Rückgabe des von den Nazis geraubten Gemäldes «Berliner Straßenszene» an die Erbin des früheren jüdischen Besitzers gesorgt. Der damalige Berliner Kultursenator Thomas Flierl zog sich mit der Entscheidung teils heftige Kritik zu.
Das Bild hatte bis dahin im Brücke-Museum gehangen. Kurz nach der Rückgabe wurde es für mehr als 30 Millionen Euro an die Neue Galerie in New York versteigert.
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