| Linke-Antrag für Kulturkonvent abgelehnt |
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| Freitag, 09. Juli 2010 um 13:57 Uhr | ||
Schwerin (dpa/mv) - Die Linksfraktion hat einen Kulturkonvent für eine breite gesellschaftliche Debatte über Kunst und Kultur im Land beantragt. Er sollte eine offene Versammlung von Künstlern und Kultur-Engagierten sein, sagte der kulturpolitische Sprecher der Fraktion, Torsten Koplin, am Freitag im Landtag. Der Konvent sollte sich nicht auf Forderungen an Land und Kommunen beschränken, sondern debattieren, was Kunst und Kultur in Bezug auf die Gesellschaft selbst sein wollen. Zudem wolle die Linke vermeiden, dass die für dieses Jahr erwartete zweite Analyse der kulturellen Entwicklung im Land ebenso folgenlos bleibt wie die erste von 2004, sagte Koplin.
Kultusminister Henry Tesch (CDU) zufolge ist ein solcher Konvent überflüssig. Es gebe jährlich eine Kulturkonferenz. Zudem sei am 29. November ein Kulturforum zur Auswertung der zweiten Kulturanalyse geplant. Die Kulturkonferenz des Landes wird dem SPD-Abgeordneten Klaus-Michael Körner zufolge am 13. November stattfinden. Der Austausch unter den Kulturverbänden im Land sei nicht optimal gewesen, räumte Körner ein. Jetzt seien sie aber seit Monaten im Gespräch. Der Antrag wurde abgelehnt.
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