| Bundeskulturstiftung bekommt neues Domizil |
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| Dienstag, 13. Juli 2010 um 06:39 Uhr | ||
Halle (dpa/sa) - Die Bundeskulturstiftung bekommt an ihrem Sitz in Halle ein modernes Domizil. Am Montag haben mit dem symbolischen ersten Spatenstich auf dem Areal der Franckeschen Stiftungen die Bauarbeiten begonnen. «Der Neubau soll ein sichtbares Zeichen der Stiftung für die Stadt Halle, für Sachsen-Anhalt und für den Föderalismus sein», sagte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU). Kulturelle Impulse gingen nicht nur von großen Städten aus, sondern auch von der Provinz. «Der kulturelle Reichtum Deutschlands liegt in der Vielgestaltigkeit und Vielschichtigkeit unserer Kulturlandschaft», sagte Neumann.
Das Bundesbauministerium bezuschusst den Neubau mit 3,5 Millionen Euro. Die Kulturstiftung fördert Kunst und Kultur mit jährlich 35 Millionen Euro. Sie ist bislang auf dem Gelände der Franckeschen Stiftungen auf drei provisorische Standorte verteilt. «Es ist ein großer Glücksfall, dass wir hier bauen können», sagte die Künstlerische Direktorin der Stiftung, Hortensia Völkers.
«Die Stiftung leistet seit ihrer Gründung vor acht Jahren in ganz Deutschland hervorragende Arbeit in der Förderung der zeitgenössischen Kunst und der kulturellen Bildung auf internationalem Niveau», sagte Neumann. Am Architekturwettbewerb für den Neubau hatten sich 160 Büros beteiligt. Den Zuschlag bekam das Münchner Büro Dannheimer & Joos. Zum Jahreswechsel 2011/2012 soll der Neubau bezugsfertig sein.
http://www.kulturstiftung-des-bundes.de
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