| Essens frühere Synagoge als Haus jüdischer Kultur eröffnet |
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| Mittwoch, 14. Juli 2010 um 06:51 Uhr | ||
Essen (dpa) - Nach knapp zweijähriger Umbauzeit ist Essens frühere Synagoge am Dienstag als «Haus jüdischer Kultur» für die Bevölkerung wiedereröffnet worden. Der 34 Meter hohe Kuppelbau aus Kalksandstein gilt als größter Synagogenbau in Deutschland und war seit der Pogromnacht 1938 nicht mehr für Gottesdienste genutzt worden. Zuletzt beherbergte das Gebäude eine Holocaust-Gedenkstätte. Der Umbau kostete rund 7,4 Millionen Euro.
Entstanden sei eine Stätte jüdischer Kultur von ähnlichem Rang wie das Jüdische Museum in Berlin und das Gemeindezentrum in München, sagte der Geschäftsführer der Kulturhauptstadt Ruhr.2010, Oliver Scheytt. In der neuen Synagogenausstellung will Gedenkstättenleiterin Edna Brocke den Blick von der Zeit der Verfolgung auf die gesamte jüdische Identität und den jüdischen «Way of life» lenken.
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