| Stuttgarter Schau zu 200 Jahren Grafiksammlung |
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| Freitag, 16. Juli 2010 um 07:10 Uhr | ||
Stuttgart (dpa/lsw) - Von der Gotik bis zur Gegenwart, vom Einblatt-Holzstich bis zum Papierknäuel: Die Stuttgarter Staatsgalerie zeigt zum 200-jährigen Jubiläum ihrer Graphischen Sammlung eine Ausstellung mit 400 Zeichnungen, Aquarellen, Fotos und anderen Exponaten. Von diesem Samstag (17.7.) an und bis zum 1. November ist die Schau unter dem Titel «... nur Papier, und doch die ganze Welt» zu sehen. «Der Titel möchte aufräumen mit dem Vorurteil, Grafiken seien klein, schwarz-weiß und schwer zu verstehen», sagte Kuratorin Corinna Höper am Donnerstag in Stuttgart. Die Schau sei eine bunte Entdeckungsreise zu Werken von Albrecht Dürer oder Marcel Duchamps.
Die Graphische Sammlung in Stuttgart entstand 1810, als der Maler Eberhard Wächter als erster Kustos eingesetzt wurde. In der Nazi-Zeit litt der Bestand unter Beschlagnahmungen und unter Bombenangriffen der Alliierten. Heute hat die Sammlung den Angaben zufolge 400 000 Exponate. Darunter sind Werke von Goya, Caspar David Friedrich, George Grosz und Pablo Picasso. In der Ausstellung gibt es auch einen sogenannten Wunschraum mit 40 Gegenwarts-Kunstwerken, die durch Spenden in dem Haus bleiben sollen.
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