| Ostdeutsche Kunstgalerie soll umbenannt werden |
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| Sonntag, 18. Juli 2010 um 08:24 Uhr | ||
Regensburg (dpa/lby) - 40 Jahre nach ihrer Gründung und 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs will das Kunstforum Ostdeutsche Kunstgalerie in Regensburg sich einen neuen Namen geben: Der bisherige Name sei nicht mehr zeitgemäß, sagte die Direktorin des Kunstforums, Andrea Medesta, am Samstag im Deutschlandradio Kultur.
Die Stiftung, die das Forum gründete, hatte 1970 den Auftrag, das kulturelle Erbe der ehemals deutsch geprägten Gebiete in Osteuropa (Böhmen, Mähren, Schlesien, Ost- und Westpreußen) zu bewahren. «Dies ist eine Zuschreibung, die intern und programmatisch nicht mehr im Zentrum steht», sagte Madesta im Deutschlandradio. Heute zeige das Museum vor allem mittel- und osteuropäische Kunst.
Die Ostdeutsche Galerie feiert dieser Tage mit der Werkschau des böhmischen Künstlers Alfred Kubin, die den Titel «Von Morphiumteufeln und Vogelmenschen - Alfred Kubins Nebenwelten» trägt, ihr 40- jähriges Jubiläum. Zur Dauerausstellung des Kunstforums zählen Werke von Käthe Kollwitz, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff, Oskar Kokoschka und Alfred Kubin.
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