| Industriemuseum zeigt Gemälde voller Funken und Flammen |
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| Mittwoch, 21. Juli 2010 um 07:01 Uhr | ||
Oberhausen (dpa/lnw) - Feuerspeiende Hochöfen und düstere Bergwerksstollen: Bilder der Schwerindustrie in Europa und den USA sind in der Sonderausstellung «Feuerländer - Regions of Vulcan» des Industriemuseums Oberhausen zu sehen. Ab kommenden Sonntag zeigen die Ausstellungsmacher 200 Gemälde über die Arbeit und die Menschen in der Industriegesellschaft. Dabei präsentiert der historische Teil das Industriebild zwischen 1780 und 1980, ein zweiter Abschnitt beschäftigt sich mit der Gegenwartskunst.
Im Mittelpunkt stehen die «Feuerländer» - Regionen in Europa und den USA mit schwerindustrieller Vergangenheit. Sie lieferten reichlich Motive für die Kunst. Gleichzeitig setzen sich die gezeigten Künstler mit der sich entwickelnden Arbeitswelt und der kapitalistischen Wirtschaftsordnung auseinander. Dazu gehört etwa das Ölgemälde des Belgiers Henry Luyten «Der Streik«, das zwischen 1888 und 1893 entstand.
Die Ausstellung Feuerländer ist die bislang größte internationale Ausstellung des Industriemuseums des Landschaftsverbandes Rheinland. Sie findet an zwei Orten in Oberhausen statt: Der historische Teil wird im Peter-Behrens-Bau gezeigt, die Gegenwartskunst ist im Industriemuseum zu sehen. Die Ausstellung dauert bis zum 28. November.
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