| Hondecoeter-Monumentalbild in der Alten Pinakothek |
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| Mittwoch, 21. Juli 2010 um 07:01 Uhr | ||
München (dpa/lby) - Die Alte Pinakothek in München ist um eine Attraktion reicher. Erstmals seit rund 70 Jahren wird das Monumentalgemälde «Bildnis von drei Kindern in einer Landschaft mit Jagdbeute» von Melchior dHondecoeter (1636-1695) wieder ausgestellt, wie die Pressestelle der Münchner Pinakotheken am Dienstag mitteilte. Das fast vier Meter breite Gemälde führte bisher ein Schattendasein in den Magazinen des Museums und konnte nun dank Unterstützung durch die Rudolf August Oetker Stiftung in zehnmonatiger Arbeit aufwändig restauriert werden.
Melchior dHondecoeter gilt als der führende holländische Tiermaler des 17. Jahrhunderts. Sein um 1670 entstandenes Gemälde werde im Rembrandt-Saal der Alten Pinakothek gezeigt und dort mit den drei zugehörigen, bereits seit vielen Jahrzehnten in der Pinakothek befindlichen Werken wiedervereint, hieß es weiter in der Mitteilung.
Das Gemälde-Ensemble schmückte ursprünglich die Wände eines Saals im Haus Driemond, dem feudalen Landsitz des Amsterdamer Zuckerbäckers und Kunstsammlers Adolf Visscher. 1791 erwarb Herzog Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken die Saaldekoration, ehe diese im Jahr 1799 mit dessen Sammlungen nach München gelangte.
Die Alte Pinakothek zeigt Gemälde Alter Meister bis Mitte des 18. Jahrhunderts. In geringer Entfernung zeigt die Neue Pinakothek europäische Maleri des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Und nicht weit entfernt sind auch die Pinakothek der Moderne sowie die Sammlung Brandhorst mit Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Die vier Museen bilden das Münchner Kunstareal.
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