| Bamberger Kunst- und Antiquitätenmesse eröffnet |
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| Sonntag, 25. Juli 2010 um 21:09 Uhr | ||
Bamberg (dpa/lby) - Kunstschätze aus sieben Jahrhunderten bietet die 15. Bamberger Kunst- und Antiquitätenmesse vom 23. Juli bis 15. August. Die Veranstaltung, die zeitgleich zu den Richard-Wagner- Festspielen in Bayreuth stattfindet, hat sich nach Angaben von Veranstaltungsleiterin Elisabeth Skantze zu einem Magneten für das internationale Publikum entwickelt.
Ihr Markenzeichen sei die einzigartige Dichte der Händler zu Füßen des Kaiserdoms, erklärte Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) bei der Eröffnung am Donnerstag. Sämtliche Geschäfte befinden sich zudem in denkmalgeschützten Häusern der Weltkulturerbestadt.
Die frühsten Objekte stammen aus dem sakralen Bereich. Dazu gehören unter anderem gotische Heiligenfiguren aus Werkstätten wie der von Tilmann Riemenschneider. Die Barockzeit ist mit Monstranzen, Kelchen, Kommoden, aber auch dem Kunsthandwerk stark vertreten. Die klassische Moderne ist mit hochwertigen Gemälden von Gabriele Münter und Alfons Walde präsent, die Moderne mit Bildern des ehemaligen Puma-Chef-Designers und Pinselartisten Ralf Metzenmacher.
Das Netzwerk der 15 Händler verfügt über insgesamt 3800 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die Preisspanne der Exponate reicht von 25 Euro bis zu 1,1, Millionen Euro. «Hier ist für jeden Geldbeutel etwas dabei», sagte Oberbürgermeister Starke. Neben den Besuchern der Weltkulturerbestadt und betuchten Festspielgästen aus Bayreuth erwarten die Veranstalter auch zahlreiche Vertreter internationaler Museen.
www.bamberger-antiquitaeten.de
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