| Neues Gebäude für Akademie der Bildenden Künste |
|
|
|
| Sonntag, 25. Juli 2010 um 21:09 Uhr | ||
Nürnberg (dpa/lby) - Die älteste Kunstschule im deutschsprachigen Raum bekommt ein zusätzliches Gebäude: Für rund zehn Millionen Euro werden die Räumlichkeiten der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg erweitert. Wie Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) am Freitag mitteilte, können so künftig alle Studenten der Akademie auf dem Stammgelände in Nürnberg ausgebildet werden. Bisher mussten einige Studierende nach Lauf a. d. Pegnitz ausweichen.
«Durch den Neubau und die Zusammenführung der bisherigen Standorte ist eine deutliche Verbesserung der Studien- und Lehrbedingungen an der Akademie Nürnberg zu erwarten», sagte Heubisch laut Mitteilung. Im Zuge des Neubaus sollen neue Unterrichts- und Arbeitsräume entstehen.
Die Akademie in der Dürer-Stadt war 1662 gegründet worden und feiert in zwei Jahren ihr 350-jähriges Bestehen. Derzeit lernen und arbeiten dort rund 300 Studenten. Angeboten werden die Fächer Freie Kunst, Malerei, Bildende Kunst, Bildhauerei, Künstlerische Konzeptionen, Kunsterziehung, Gold- und Silberschmieden sowie Grafik- Design/Visuelle Kommunikation. Zudem wurden die Aufbaustudiengänge «Architektur und Stadtforschung» und «Kunst und öffentlicher Raum» eingerichtet.
Unklar ist indes noch die Zukunft des Wenzelschlosses in Lauf, wo die Akademie seit 1985 eine Außenstelle unterhält. Die ehemalige Kaiserresidenz auf einer Insel in der Pegnitz stammt aus dem 14. Jahrhundert. Sobald der Akademie-Neubau in Nürnberg fertiggestellt ist und die Studenten das Gebäude verlassen, dürfte sich dem Freistaat und der Stadt Lauf die Frage nach der künftigen Nutzung des historischen Gemäuers stellen.
|
























































