| Wasser tropft im Herzog Anton Ulrich-Museum |
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| Sonntag, 25. Juli 2010 um 21:09 Uhr | ||
Braunschweig (dpa/lni) - In ein Depot im Neubau des Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig dringt Wasser ein. Das sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Finanzministeriums am Freitag in Hannover und bestätigte damit einen Bericht des Norddeutschen Rundfunks. Demnach können einige Gemälde und Kupferstiche aus Sicherheitsgründen dort nicht gelagert werden.
«Schadensursache ist eine fehlerhafte Detailplanung des beauftragten Architekten sowie eine mangelhafte Bauausführung», sagte die Sprecherin. Das Land werde Schadenersatzansprüche gegenüber dem Architektenbüro und den beteiligten Firmen geltend machen.
Zur Wahrung seiner Interessen habe das Land bereits ein Beweisverfahren beim Landgericht Braunschweig beantragt, sagte die Sprecherin. Wie hoch der Schaden an dem Gebäude ist, stehe noch nicht fest. Das Braunschweiger Museum gehört zu den großen Sammlungen alter Kunst im Norden Deutschlands. Es beherbergt unter anderem Werke von Vermeer, Rembrandt und Rubens sowie eine große Kupferstichsammlung. Ende 2012 soll das Museum nach dreijähriger Umbauzeit wiedereröffnet werden.
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