| Volkskunst-Museum öffnet Ende November |
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| Donnerstag, 29. Juli 2010 um 11:00 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Nach dem Albertinum bekommen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) in diesem Jahr noch eine ihrer Einrichtungen saniert zurück. Am 27. November, am Tag vor dem ersten Advent, wird das Museum für Sächsische Volkskunst wiedereröffnet, sagte SKD-Sprecher Stephan Adam am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa in Dresden. Der aus dem 17. Jahrhundert stammende Jägerhof wird seit Februar für insgesamt 1,47 Millionen Euro modernisiert und renoviert. Das Gebäude jenseits der Altstadt bekomme neue Fenster, moderne Licht- und Elektroanlagen, einen Aufzug und Toiletten für behinderte Besucher und ein wenig mehr Ausstellungsfläche.
Die Sanierung wurde durch das Konjunkturpaket der Bundesregierung möglich. «75 Prozent der Gelder stammen daraus, das restliche Viertel sind Landesmittel», sagte eine Sprecherin des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB). Das Museum wurde 1897 mit Exponaten gegründet, die ein gleichnamiger Verein gesammelt hatte. Seit 1913 befindet es sich im Jägerhof in der Neustadt, der nach Auslagerung der Bestände 1942 und Zerstörung im Krieg wieder aufgebaut worden war. Die Einrichtung, die auch eine der weltweit größten Puppentheatersammlungen beherbergt, gehört seit 1968 zu den Kunstsammlungen.
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