| Jürgen Flimm: Hamburg muss Kultur zum Wahlkampfthema machen |
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| Freitag, 30. Juli 2010 um 07:24 Uhr | ||
Hamburg/Salzburg (dpa/lno) - Der ehemalige Intendant des Hamburger Thalia-Theaters, Jürgen Flimm, hat Hamburg vor einem weiteren Exodus der Kulturschaffenden gewarnt. «Hamburg hat nur eine Chance, wenn man sich qualitativ verbessert», sagte der Chef der Salzburger Festspiele dem «Hamburger Abendblatt» (Freitag-Ausgabe). Dabei könne man nur mit Berlin konkurrieren, wenn man auch investiere. «Auf jeden Fall muss man das Kultursenatoren-Amt beibehalten und sich dann eine starke Figur ausgucken», sagte der 69-Jährige. Zudem müsste Politikern immer wieder vor Augen geführt werden, wie viele Menschen täglich das Kulturangebot einer Stadt nutzten.
Sollte es Neuwahlen geben, würde er zu einem Wahlkampf raten, bei dem Kultur eine «ganz große Rolle» spiele. Hamburgs Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos) war am 18. Juli zusammen mit Bürgermeister Ole von Beust (CDU) zurückgetreten. Der designierte Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) soll am 25. August gewählt werden. Dann wird auch über einen neuen Kultursenator entschieden.
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