| Felskunst, Schloss und Hochgebirge werden Welterbe |
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| Dienstag, 03. August 2010 um 08:15 Uhr | ||
Berlin/Brasilia (dpa) - Felsmalereien in Spanien, das Schloss Eggenberg in Österreich und eine rumänische Klosterkirche gehören künftig zum Weltkulturerbe. Zudem wurde das Naturerbe Pirin Nationalpark in Bulgarien erweitert. Das entschied das Welterbekomitee der Unesco, der Kulturorganisation der Vereinten Nationen, bereits am Sonntag bei seiner Sitzung in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia. Die schützenswerten Kulturdenkmäler sind Erweiterungen bereits bestehender Stätten. Die 34. Tagung des Welterbekomitees endet am Dienstag.
In Spanien gehören nun 645 Zeichnungen auf Felsen in der Region Kastilien und León zum Welterbe. Sie stellen vor allem Tiere dar. Forscher haben jedoch auch geometrische Formen ausgemacht. Die Zeichnungen komplettieren nach Angaben der Unesco ähnliche Felskunst im Tal von Côa in Portugal.
Das historische Zentrum der Grazer Innenstadt gehört bereits seit 1999 zum Weltkulturerbe - hinzu kommt nun das rund drei Kilometer außerhalb gelegene Schloss Eggenberg aus dem 17. Jahrhundert, besonders die kunstvoll ausgemalten 24 Prunkräume der früheren Barockresidenz.
Das Welterbekomitee entschied sich ferner für die Aufnahme der Auferstehungskirche des Sucevita Klosters - sie wird zur Welterbestätte der Kirchen von Moldau gezählt. Hier hält die Unesco insbesondere die Fassadenmalereien für bedeutend, die einzigartig seien.
Zum Weltnaturerbe gehört der Pirin Nationalpark in Bulgarien bereits - nun werden ihm auch noch einige sehr hohe Gebirgszüge zugerechnet. Sie sind über 2000 Meter hoch und von Geröll sowie zum Teil von Wiesen bedeckt.
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