| US-Künstler Jeff Koons enthüllt Autokunstwerk |
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| Donnerstag, 03. Juni 2010 um 07:09 Uhr | ||
Paris (dpa) - Der US-amerikanische Neopop- und Kitsch-Spezialist Jeff Koons hat einen 500 PS starken BMW-Rennwagen in ein farbenfrohes Kunstwerk verwandelt. Der M3 GT2 soll jedoch vorerst nicht in ein Museum wandern, sondern beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans (12. bis 13. Juni) in Frankreich an den Start gehen. Damit wird an eine Tradition angeknüpft, die von den Künstlern Alexander Calder, Frank Stella, Roy Lichtenstein und Andy Warhol initiiert wurde. Auch von ihnen gingen rollende Kunstwerke beim weltberühmten Langstreckenklassikers an den Start.
Der BMW-Rennwagen wurden am Mittwoch im Pariser Centre Pompidou erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Jeff Koons hatte ihn dort am Vorabend enthüllt und signiert. Für das Design studierte der US-Künstler nach Angaben von BMW die Geschichte der Rennwagengrafik sowie der künstlerischen Darstellung von Lichtexplosionen und Geschwindigkeit. Sein Entwurf soll Kraft, Bewegung und überschäumende Energie zum Ausdruck bringen.
Der Autobauer BMW vergibt seit 1975 «Art Car»-Aufträge. Die Fahrzeuge wurden auch in international renommierten Museen wie dem Pariser Louvre oder in den Guggenheim Museen New York und Bilbao ausgestellt.
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