| «was draußen wartet» - 6. Berlin Biennale beginnt Von Nada Weigelt, dpa |
|
|
|
| Donnerstag, 10. Juni 2010 um 06:52 Uhr | ||
Berlin (dpa) - «was draußen wartet» - unter diesem Titel präsentieren bei der 6. Berlin Biennale 45 zeitgenössische Künstler aus aller Welt ihre Werke. Die Wiener Kuratorin Kathrin Rhomberg gewann für die renommierte Ausstellung (11.6.-8.8.) mit Positionen zur Gegenwart unter anderem Mark Boulos (USA), Phil Collins (Großbritannien), Marcus Geiger (Schweiz), Nilbar Güres (Türkei) und Michael Schmidt (Deutschland).
Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) sagte bei der Vorstellung am Mittwoch, die Berlin Biennale gehöre wie die documenta zu den «Leuchttürmen der Gegenwartskunst» mit bundesweiter und internationaler Strahlkraft: «Die Kunst ist ein Labor für Mut und Kreativität.»
Die Ausstellung ist auf sechs Orte der deutschen Hauptstadt verteilt, schwerpunktmäßig im bunten Berliner Stadtteil Kreuzberg. Die präsentierten Arbeiten widersetzten sich der zunehmenden Tendenz zur Abkehr von der Realität, sagte Rhomberg. «Ziel der Ausstellung ist, den Betrachter zurück auf unsere Welt zu verweisen - darauf, was draußen wartet.»
Bei der Auswahl hat sich die Kuratorin bewusst dem «Prinzip der Reduktion und Konzentration» verschrieben. Die Zahl der vertretenen Künstler ist nur etwa halb so groß wie vor zwei Jahren. Zudem habe sie versucht, an den unterschiedlichen Standorten mit verschiedenen Formaten zu experimentieren.
«Mir war auch wichtig, den genießenden westlichen Blick zu stören», sagte sie. «Es gibt in der Ausstellung vielleicht vieles, was verstört, aber auch bereichert und verzaubert.»
Eine Sonderschau ist in der Alten Nationalgalerie auf der Musuemsinsel dem deutschen Realisten Adolph Menzel (1815-1905) gewidmet. Der in Deutschland unterschätzte «Künstler der Körperlichkeit» habe den Weg zur Moderne geebnet, sagte der verantwortliche Kurator Michael Fried aus New York.
Die Berlin Biennale wird seit 1998 vom Ausstellungshaus Kunst- Werke (KW) organisiert. Die Kulturstiftung des Bundes fördert das Projekt mit jeweils 2,5 Millionen Euro. Neumann warb mit Nachdruck dafür, trotz der angespannten Finanzlage nicht an der Kultur zu sparen: «Kunst ist nicht das Sahnehäubchen, sondern die Hefe im Teig.»
Hortensia Völckers, künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, hob die besondere Bedeutung der Biennale als Gegengewicht zu den vielfältigen kommerziellen Aktivitäten in der Berliner Kunstszene hervor. «Kathrin Rhomberg hat eine sehr gewagte, riskante und vielleicht manchmal sogar rohe Ausstellung gemacht», sagte sie.
|

























































Liebes Redaktionsteam,
Ich möchte Sie auf das ‘Media Facades Festival Europe 2010’ aufmerksam machen, das sieben europäische Metropolen über das Medium von digiatlen Großbildschirmen vom 27. August bis 12. September in Austausch bringen wird in sog. Joint Broadcasting Events. Hierfür wurden spezielle Screening und vor allem interaktive Projekte entwickelt, die lokal die Bevölkerung in künstlerische Prozesse miteinbeziehen und sie mit anderen lokalen Szenen vernetzen werden. Wir kooperieren mit sehr guten Partnerinstitutionen wie u.a. Ars Electronica, Medialab-Prado, FACT Liverpool, auch sind sehr interessante Künstler vertreten wie Evan Roth von Graffity Research Lab, Antoine Schmitt, LummBlocks etc.
Unser längerfristiges Ziel ist es die bestehende Infrastruktur von Urban Screens und Medienfassaden, die meist kommerziell genutzt wird als neues Ausstellungsformat für Künstler und Kulturschaffende zu öffnen.
Im Anhang finden Sie den 10-seitigen Katalogbeitrag, der in dem diesjährigen...