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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Angermuseum Erfurt für 14 Millionen Euro saniert Von Antje Lauschner, dpa PDF Drucken E-Mail
Freitag, 11. Juni 2010 um 06:26 Uhr

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Landschaften von Caspar David Friedrich, mittelalterliche Schnitzkunst, Gold- und Silberarbeiten - das Angermuseum Erfurt präsentiert ab Sonntag seine kostbaren Sammlungen in neuem Gewand. Fast fünf Jahre mussten Besucher auf diesen Augenblick warten.

 

Erfurt (dpa) - Das Angermuseum feiert russisch. Mit der Sonderschau «Natalja Gontscharowa - Zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne» öffnet das Haus in Erfurt nach knapp fünf Jahren Sanierung wieder seine Türen. Die Werke kommen aus der Tretjakow- Galerie Moskau. Mit der bis 3. Oktober gezeigten Ausstellung will Direktor Wolfram Morath-Vogel das Museum im Spannungsfeld regionaler Tradition und internationaler Moderne präsentieren. In die umfassende Neugestaltung sind seit 1998 rund 14 Millionen Euro von EU, Bund, Land, Stadt und Stiftungen geflossen, sagte Morath-Vogel am Donnerstag.

 

Das Angermuseum, 1896 von Erfurter Bürgern im ehemaligen Kurzmainzischen Pack- und Waagehof gegründet, besaß bis zur NS-Aktion «Entartete Kunst» 1937 eine der wichtigsten zeitgenössischen Sammlungen in Deutschland. Mehr als 800 Werke - Malerei, Grafik und Plastik von Heckel, Kokoschka, Dix, Klee, Modersohn, Crodel bis Grosz, Schmidt-Rottluff, Barlach, Feininger und Kandinsky. Darunter war auch eine einmalige Expressionisten-Sammlung des jüdischen Kunstmäzens Alfred Hess. Nur wenige Stücke kehrten seit dem Zweiten Weltkrieg zurück.

 

«Dieses Profil ist heute nur noch als Erinnerung nachzuvollziehen», sagte der Direktor. Was die Depots an Kostbarem aus verschiedenen Epochen bis zur DDR-Kunst hergeben, wird in einer opulenten Gemäldegalerie präsentiert. «Wir zeigen rund 150 Gemälde, zum Teil in der "Petersburger Hängung", das heißt dicht an dicht und übereinander.» Besucher müssen sich dabei auf Ungewohntes gefasst machen: Werke alter Meister werden schon mal in Kontrast zu Zeitgenössischem gesetzt. Bis Jahresende soll ein grafisches Kabinett das Angebot ergänzen.

 

Das Angermuseum im Zentrum der Thüringer Landeshauptstadt lockt auch mit einem neuem Eingang. Dafür wurde das über 80 Jahre zugemauerte Haupttor zur Säulenhalle mit dem neuen Besucherservice geöffnet. Die 1922/23 entstandenen «Lebensstufen» von Erich Heckel stehen am Anfang des Rundgangs. Sie sind die einzigen monumentalen Wandmalereien des deutschen Expressionismus, die vor der Zerstörung der Nationalsozialisten bewahrt werden konnten.

 

 

www.angermuseum.de

www.erfurt.de

 



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