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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Angermuseum Erfurt mit russischer Moderne eröffnet Von Antje Lauschner, dpa PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 13. Juni 2010 um 07:55 Uhr

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Erfurt (dpa/th) - Die Thüringer Landeshauptstadt hat nach fast fünf Jahren ihr Kunstmuseum zurück. Mit der Sonderausstellung «Natalja Gontscharowa - Zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne» ist das Angermuseum nach Sanierung und Neukonzeption am Samstag feierlich wiedereröffnet worden. Rund 14 Millionen Euro flossen seit 1998 in den ehemaligen Kurmainzischen Pack- und Waagehof. Das 1986 gegründete Museum sei eine gelungene Symbiose von Tradition und Moderne und eine wahre Schatzkammer, sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) laut Redemanuskript. In Thüringen gibt es rund 200 Museen.

 

Natalja Gontscharowa (1881-1962) zählt zu den schillernsten Persönlichkeiten der russischen Avantgarde. Ihre Bilder erzielen heute auf Auktionen hohe Preise. Die bis zum 3. Oktober gezeigten rund 150 sind Leihgaben aus der Staatlichen Tretjakow-Galerie Moskau. Das Projekt ist eine Kooperation mit Museen in Rüsselsheim und Lübeck. Allein hätte das Angermuseum das hochkarätige Projekt nicht stemmen können, sagte Direktor Wolfram Morath-Vogel. Gontscharowa, die nach der Oktoberrevolution im Exil in Paris lebe, legte sich nicht auf einen Stil fest. Ihre in Erfurt gezeigen Arbeiten zeigen sowohl in Stil und Motivwahl Einflüsse der russischen als auch der westeuropäischen Moderne.

 

Mit der Sonderschau will das Museum sich im Spannungsfeld regionaler Tradition und internationaler Moderne präsentieren. Das von Erfurter Bürgern gegründete Museum besaß bis zur Aktion «Entartete Kunst» der Nationalsozialisten 1937 eine der wichtigsten zeitgenössischen Sammlungen in Deutschland. Die Zerstörungswut der Nazis in einem Nebenraum überlebt hat das 1922/23 entstandene Wandbild «Lebensstufen» von Erich Heckel.

 

Es eröffnet den Rundgang durch die reichhaltigen Bilder- und kunsthandwerkliche Sammlungen. Rund 150 Bilder vom Mittelalter bis zur DDR-Kunst geben in der opulenten Gemäldegalerie einen Eindruck von der Vielfalt der Stücke. Dicht an dicht, zum Teil als Kontrast übereinander, werden die Gemälde von Hans Baldung Grien, Caspar David Friedrich, Friedrich Nerly, Max Beckmann und Heinz Zander präsentiert. Den Fußboden der Galerie krönt in gelben und roten Sandstein das wieder freigelegte «Erfurter Rad», das Wappen der Landeshauptstadt. Bis Jahresende soll ein grafisches Kabinett das Angebot ergänzen.

 

 

www.angermuseum.de

www.erfurt.de

 



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