| «Art Basel»: Neuerungen und Rekordandrang von Galerien |
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| Montag, 14. Juni 2010 um 07:08 Uhr | ||
Basel (dpa/lsw) - Die 41. «Art Basel», die größte Messe für Gegenwartskunst weltweit, öffnet an diesem Mittwoch (16. Juni) wieder voller Optimismus ihre Türen. Mit über 1100 Bewerbern hält die Messe in Basel den Rekord vom Vorjahr. Insgesamt wählte die Jury rund 300 Galerien aus 36 Ländern aus, darunter 53 aus Deutschland. Das Gros der Aussteller kommt mit 72 Galerien aus Amerika, an dritter Stelle folgt die Schweiz mit 32. Bis zum 20. Juni werden Werke von über 2500 Künstlern gezeigt, darunter Georg Baselitz, Miquel Barceló, Max Ernst, Paul Klee sowie Sigmar Polke, einem der wichtigsten Vertreter zeitgenössischer Kunst in Deutschland, der vor wenigen Tagen starb.
Neben dem Sonderbereich «Art Statements», der jungen Künstlern gewidmet ist, wartet die Spitzenmesse mit zwei Neuerungen auf. Der Sektor «Art Feature» legt den Schwerpunkt auf kuratorische Projekte und zeigt Gruppen- und Einzelausstellungen, die von 20 Galerien aus 12 Ländern konzipiert worden sind. Mit «Art Parcours» werden verschiedene historisch bedeutsame Schauplätze innerhalb Basels bespielt, um die Kunst in die Stadt zu tragen. Daniel Buren, Angela Bulloch und Martha Rosler zeigen Performances, Installationen und filmische Arbeiten.
Parallel zur Messe finden in den verschiedenen Museen der Stadt wieder zahlreiche Ausstellungen statt, die bedeutenden Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts gewidmet sind wie Matthew Barney, Jean- Michel Basquiat, Rodney Graham und Gabriel Orozco. Zu dem viertägigen Treffen werden mehr als 60 000 Besucher erwartet.
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