| Museumsrundgang - 15.06.2010 |
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| Dienstag, 15. Juni 2010 um 06:52 Uhr | ||
«Monet und die Abstraktion»
Paris (dpa) - Claude Monet hatte großen Einfluss auf die abstrakten Maler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. «Monet und die Abstraktion» heißt die Ausstellung im Pariser Museum Marmottan Monet, die den Vater des Impressionismus Künstlern wie Mark Rothko, Joan Mitchell, Sam Francis, Jackson Pollock und Jean-Paul Riopelle gegenüberstellt. Insgesamt sind 44 Werke zu sehen, darunter zahlreiche Leihgaben des Museums Thyssen-Bornemisza in Madrid. Die Ausstellung, die am Donnerstag (17. Juni) beginnt, dauert bis zum 26. September.www.marmottan.com
Sommerausstellung an der Londoner Royal Academy
London (dpa) - Rund um das Thema «raw» (deutsch: roh, grob) geht es in der diesjährigen Sommerausstellung an der Londoner Royal Academy. Sie zeigt wie jedes Jahr sowohl Werke von unbekannten als auch von international erfolgreichen Künstlern. Unter den rund 1200 Exponaten befinden sich Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Druck, Fotografie, Architektur und Film. Herausragend sind ein überdimensionaler Gorilla aus Metall-Kleiderbügeln und ein blutroter, zu Schrott gefahrener Oldtimer mit kopflosem Fahrer und der Aufschrift «FTSE» auf dem Nummernschild. Die «Summer Exhibition» ist eine der weltweit größten öffentlichen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und findet seit 1769 jeden Sommer statt. Sie ist noch bis zum 22. August geöffnet. www.royalacademy.org.uk
Signalsprache bei Léger und seinen Zeitgenossen
Biot (dpa) - Fernand Léger (1881-1955) hat einen Stil entwickelt, der auf Grundformen wie Zylinder, Kegeln und Scheiben beruht. Eine eigene Bildsprache, die das Museum Fernand Léger im südfranzösischen Biot, das dieses Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, mit Künstlern vergleicht, die Zeitgenossen Legers waren. Unter dem Titel «Scheiben und Semaphoren. Die Signalsprache bei Léger und seinen Zeitgenossen» werden von Sonntag (20. Juni) an rund 70 Gemälde, Papierarbeiten und Fotografien gezeigt, darunter Werke von Robert Delaunay, Brassaï, Man Ray und Ivan Puni. Die Ausstellung dauert bis zum 11. Oktober. www.musee-fernandleger.fr
«Flaming June» und andere schlafende Schönheiten in Wien
Wien (dpa) - «Schlafende Schönheit» ist der Titel einer großen Sommerschau im Unteren Belvedere in Wien, die einen Streifzug durch das Kunstschaffen in England in der Mitte des 19. Jahrhunderts ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen das berühmte Werk «Flaming June», das Frederic Leighton um 1895 schuf, sowie fünf teils monumentale Hauptwerke von Edward Burne-Jones. Dem Besucher erschließen sich die neuen Bildwelten der beginnenden Moderne, die unter anderem von der 1848 in London gegründeten Künstlergemeinschaft der «Präraffaeliten» vertreten wurde. Ziel war die Erneuerung der Künste gegenüber der offiziellen viktorianischen Kunst. Die meisten Exponate stammen aus dem «Museo de Arte de Ponce» in Puerto Rico, das derzeit erweitert wird. Die Ausstellung bleibt bis zum 3. Oktober geöffnet. www.belvedere .at
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