| Königlicher Skulpturen-Schatz in Staatsgalerie |
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| Mittwoch, 16. Juni 2010 um 06:53 Uhr | ||
Stuttgart (dpa/lsw) - Aus dem Keller in den Säulensaal: Die Skulpturen-Sammlung des württembergischen Königs Wilhelm I. hat eine neue repräsentative Heimat. Das Ensemble aus 14 Marmorkunstwerken aus der Mitte des 19. Jahrhunderts wird - gründlich gereinigt - fortan im Säulensaal der Alten Staatsgalerie in Stuttgart präsentiert, wie die Staatsgalerie am Dienstag mitteilte. Jahrzehnte lang waren die meist nackten oder spärlich bedeckten Damen im Keller des Neuen Schlosses deponiert.
König Wilhelm I. von Württemberg hatte mit ihnen zwischen 1839 und 1864 sein Schloss auf dem Rosenstein geschmückt. Erwarb er anfangs nur Kopien bekannter Meisterwerke, bestellte und kaufte er später Entwürfe junger und noch unbekannter Künstler. Nach Angaben der Staatsgalerie gehörte die königlich-württembergische Skulpturen- Sammlung Mitte des 19. Jahrhunderts zu den bedeutendsten in Europa.
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