| Bautzener Museum eröffnet Wieland-Förster-Schau |
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| Freitag, 18. Juni 2010 um 07:06 Uhr | ||
Bautzen (dpa/sn) - Unter dem Titel «Das bewahrte Bild» zeigt das Museum in Bautzen ab diesem Sonntag Papierarbeiten von Wieland Förster. Der Künstler und Schriftsteller sei einer der bedeutendsten zeitgenössischen, figürlichen Bildhauer Europas. Mit der Sonderschau in der Spreestadt widme sich erstmals eine Ausstellung ausschließlich dem zeichnerischen Werk Försters, teilte die Museumsleitung am Donnerstag mit. Anlass für die Werkschau bis zum 22. August ist der 80. Geburtstag, den der Künstler am 12. Februar dieses Jahres feierte.
Nach Angaben des Museums gliedert sich die Ausstellung in vier Teilbereiche. Neben frühen Arbeiten bis etwa 1967 seien Landschaftszeichnungen aus den Zyklen «Rügenlandschaften», «Tunesien», «Labyrinth» und «Etretat» zu sehen. Außerdem werden frühe Akte und Bildnisse sowie jüngere Arbeiten mit mythologischem Hintergrund von Mitte der 1990er Jahre bis etwa 2001 gezeigt.
Mit Bautzen verbindet Förster ein eher dunkles Kapitel. Als 16-Jähriger war er zu siebeneinhalb Jahren Zwangsarbeit verurteilt und in das Speziallager nach Bautzen gebracht worden. Das Museum der Stadt besitzt mehrere Arbeiten des Künstlers. Direkt vor dem Haus steht eine 2008 enthüllte Bronzeplastik.
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