| Bad Frankenhausen zeigt «Phantastische Kunst aus Wien» |
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| Montag, 21. Juni 2010 um 06:50 Uhr | ||
Bad Frankenhausen (dpa/th) - «Phantastische Kunst aus Wien» aus den Jahren 1900 bis 2010 zeigt seit Samstag das Panorama Museum Bad Frankenhausen. Anhand von 110 Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken von 27 Künstlern biete die Ausstellung einen Streifzug durch eine Kunst, die so nur in Wien entstehen konnte. Gezeigt werden Arbeiten aus den Anfängen des Phantastischen von 1900 bis 1945, unter anderem von Gustav Klimt, Fritz von Herzmanovsky-Orlando und Alfred Kubin, teilte das Thüringer Kunstmuseum mit. Die Ausstellung ist bis 3. Oktober geöffnet.
Vor allem die jüngere phantastische Kunst aus Wien beeindrucke durch ihren Ideen- und Formenreichtum. Der Bildhauer Franz Gyolcs, der der traditionellen akademischen Phantastik nahe steht, ist mit seiner Arbeit «Engel» von 1996 vertreten. Seine schmale, dunkelbraune hölzerne Engelsfigur ohne Kopf hat weiße hängende Flügel. «Ecce home» hat Joachim Lütge 1882 seine Collage genannt. Auf Brettern hat er allerlei technische Zeichnungen angebracht, die eine menschliche «Kriegsmaschine» assoziieren.
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