| Stuttgarter Künstler eckt in London an |
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| Mittwoch, 23. Juni 2010 um 06:41 Uhr | ||
London/Stuttgart (dpa/lsw) - Ein Kunststudent aus Stuttgart ist erneut im Ausland angeeckt: Pablo Wendel, der sich vor vier Jahren als Krieger verkleidet unter die Terrakotta-Soldaten des ersten chinesischen Kaisers gemischt hatte, kam jetzt mit den Behörden in London in Konflikt.
Dort wollte der 29 Jahre alte Student des renommierten Royal College of Art eine Installation für die Abschlussschau aufbauen. Die jedoch verstieß gegen die Sicherheitsvorschriften, fand die Kunsthochschule und riss sein Werk ab. Wendel sagte der Zeitung «The Times», er sei schockiert und traurig über die Entscheidung. «Ich kann nicht verstehen, wie man ein Kunstwerk zerstören kann.»
Wendel hatte einen leeren Fisch und Chips-Laden in der Nähe der Kunsthochschule besetzen sowie eine Holztreppe zwischen dem Notausgang des Londoner Colleges und dem Laden basteln wollen. Die Konstruktion sei «absolut unsicher», sagte eine Sprecherin der Hochschule. Die Schule sei sehr darauf bedacht, dass «keine Leben gefährdet» werden.
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