| Die Wahrheit im Auge des Betrachters: 4. Fotofestival |
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| Donnerstag, 24. Juni 2010 um 06:47 Uhr | ||
Mannheim (dpa/lsw) - Wo wird über Wahrheit und Echtheit eines Bildes entschieden: im Auge des Betrachters oder des Fotografen? Um diese Frage dreht sich im nächsten Jahr das 4. Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg. Motto der Ausstellung ist diesmal: «The eye is a lonely hunter» (Das Auge ist ein einsamer Jäger). Vom 10. September bis 6. November 2011 zeigen bei dem Fotofestival rund 60 internationale Fotokünstler Installationen, Diavorführungen, Filme und Fotografien. Acht Ausstellungshäuser beteiligen sich an den drei Festivalstandorten; teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. Im vergangenen Jahr kamen 27 000 Besucher. Als Kuratorinnen der Veranstaltung wurden diesmal die Griechin Katerina Gregos und Solvej Helweg Ovesen aus Dänemark ausgewählt.
Die Kuratorinnen möchten auf den «Standpunkt und das Wagnis des Fotografen» hinweisen: «Eines unser Anliegen ist, aufzuzeigen, dass das, was Henri Cartier-Bresson als den "entscheidenden Moment" bezeichnet hat, mit ganz wesentlichen politischen Entscheidungen seitens des Fotografen verbunden ist», sagte Gregos. Es gehe um die Frage, wie die Fotografie Einzelansichten und Gesamtbilder der Menschheit vermittelt. Der französische Fotograf und Journalist Cartier-Bresson (1908-2004) war bekannt als «der Mann mit der Leica» und Mitbegründer der Fotoagentur Magnum.
Ausstellungsorte sind auch die Kunsthalle und die Reiss-Engelhorn- Museen in Mannheim, der Kunstverein und die Halle_02 in Heidelberg sowie der Kunstverein und das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen. Die «Fotobiennale» wurde im Jahr 2005 ins Leben gerufen.
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