| Schau gibt Einblicke in verborgene Privatsammlungen |
|
|
|
| Donnerstag, 24. Juni 2010 um 06:47 Uhr | ||
Kamenz (dpa/sn) - Die Sonderausstellung «Ex Oriente Lux» im Museum der Westlausitz in Kamenz (Landkreis Bautzen) gibt von diesem Samstag an Einblicke in verborgene Privatsammlungen der Oberlausitz. Bis zum 10. April 2011 sind im Elementarium rund 400 Stücke - von der zwei Zentimeter kleinen Perle bis zum 1,60 Meter hohen tibetanischen Opferschiff - zu sehen, sagte eine Museumssprecherin am Mittwoch. Der Rundgang lade zu einer Reise zu berühmten Hochkulturen der Alten Welt ein. Dabei könnten die Besucher vom Mittelmeerraum über den Orient bis nach Südostasien auf den Spuren der ersten Bildungsreisenden Europas wandeln.
Unter den Exponaten sind römischer Goldschmuck, griechische Götterstatuen, ägyptische Falkenmumien, byzantinische Kreuze, hinduistische Tempelwagenreliefs und ein goldener Buddha. Für die Schau haben Wissenschaftler aus ganz Deutschland in zwei Jahren zehn Privatsammlungen gesichtet. Sie dokumentierten mehr als 4300 Objekte mit Bild und Beschreibung in einer internetfähigen Datenbank. Der Großteil davon sei so erstmals systematisch erfasst und der Forschung zugänglich gemacht worden, hieß es.
Die Ausstellung soll vor dem Hintergrund der Plünderung nationaler Kulturschätze und des illegalen Kunsthandels für den Schutz des kulturellen Welterbes sensibilisieren, über die Rechtsgrundlagen aufklären und mehr Transparenz in den Kunsthandel bringen. So könnten publizierte Bestände nicht mehr für illegale Kunstgeschäfte missbraucht und in die weltweite Forschung einbezogen werden, teilte das Museum mit.
Tags: f
|
























































