| Freistaat kauft 50 Werke zeitgenössischer Künstler an |
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| Freitag, 25. Juni 2010 um 06:37 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Über seine Kulturstiftung hat der Freistaat in diesem Jahr 50 Werke zeitgenössischer Künstler für zusammen fast 156 000 Euro erworben. «Das Spektrum reicht von kleinen grafischen Arbeiten für 300 Euro bis zu Installationen oder Plastiken für 7000 Euro», sagte die Leiterin des Kunstfonds, Silke Wagler, am Donnerstag in Dresden. Die Arbeiten stammen von 32 Künstlern - Meisterschüler und Absolventen der Kunsthochschulen sowie gestandene Kollegen. So wurden auch eine Edition von sechs Offsetdrucken von Neo Rauch und eine Radierung von Matthias Weischer angekauft.
Die Kollektion 2010 umfasst Gemälde, Installationen, Foto-, Papier- und Videoarbeiten sowie Konzeptkunst. Mit den seit 1992 jährlichen Förderankäufen erhalten Nachwuchskünstler eine Art Gütesiegel, das auf ihr meist unbekanntes Schaffen aufmerksam macht.
Der Bestand des Kunstfonds, der seit 2004 zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehört, umfasst mehr als 23 000 Werke aller Genres der bildenden Kunst. Sammel-Schwerpunkte sind DDR- und die zeitgenössische sächsische Kunst. Die Werke sind in Museen sowie in Einrichtungen und Behörden des Freistaates zu sehen.
Wagler hofft, dass die Förderung trotz aktueller Sparzwänge weiter zur Verfügung steht. «Die Ankäufe sind nicht nur Anerkennung für noch unbekannte Künstler, wie in den 90er Jahren für den Maler Rauch.» Auch die Museen könnten Werke für Ausstellungen oder länger leihen, um Lücken zu füllen.
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