| Tremlett-Schau mit riesigen Wandzeichnungen |
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| Freitag, 25. Juni 2010 um 06:37 Uhr | ||
Hamburg (dpa) - Nicht für die Ewigkeit: Die Hamburger Kunsthalle zeigt mit «Drawing Rooms» die erste große Einzelausstellung des britischen Künstlers David Tremlett in einem deutschen Museum seit 1992. Für die Schau von Freitag bis zum 31. Oktober hat der 65- jährige Künstler riesige, vergängliche, bunte Wandzeichnungen für das gesamte dritte Obergeschoss der Galerie der Gegenwart entworfen. «Es ist schmerzlich, dass sie am Ende der Ausstellung wieder verschwinden werden», sagte Kuratorin Sabrina van der Ley am Donnerstag in Hamburg. Sie hofft, mit Hilfe der Stiftung der Hamburger Kunsthalle wenigstens ein Werk für das Museum zu erhalten.
Zusätzlich geben Arbeiten auf Papier, Collagen und Fotografien aus den Jahren 1968-2000 einen Einblick in das Werk des Künstlers. Tremlett zählt zu den wichtigsten Künstlern Großbritanniens, der seit den 60er Jahren eine Vielzahl von Ausstellungen hatte und 1992 für den Turner Prize nominiert war.
In vier Wochen schuf er in Hamburg zusammen mit Assistenten und Studenten die vergänglichen Kunstwerke aus Pastellkreide. Als Bildhauer ausgebildet, arbeitet Tremlett seit Ende der 70er Jahre vorrangig direkt auf der Wand. Manchmal ist seine Kunst nur temporär angelegt, bis sie übermalt wird und verwittert, häufig sind es dauerhafte Wandzeichnungen im Sinne einer Raumgestaltung.
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