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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Mattheuer-Hochburg Chemnitz PDF Drucken E-Mail
Samstag, 26. Juni 2010 um 08:04 Uhr

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Chemnitz entwickelt sich immer mehr zur Mattheuer-Hochburg. In den Kunstsammlungen ist ab dem Wochenende eine neue Ausstellung mit Werken des vor sechs Jahren gestorbenen Künstlers zu sehen.

 

Chemnitz (dpa) - Seine vier Gemälde von Wolfgang Mattheuer (1927- 2004) hat Sammler Hartmut Koch behalten. «Drei davon hängen in meinem Wohnzimmer», sagt der 78-jährige Chemnitzer am Freitag. Verschenkt hat er indes 850 Druckgrafiken von Mattheuer - und damit den Kunstsammlungen zu einem Alleinstellungsmerkmal verholfen. Das Haus ist nach Angaben der Generaldirektorin Ingrid Mössinger das weltweit einzige Museum mit dem vollständigen Bestand des grafischen Oeuvres von Wolfgang Mattheuer.

 

Mit «Selbst», einem Holzschnitt von 1979, ist eine Druckgrafik stellvertretend für sämtliche 411 Mattheuer-Motive ab Samstag in einer neuen Ausstellung in Chemnitz zu sehen. Das Werk hängt bis zum 26. September in einem Ausstellungsraum neben fünf Gemälden und 13 Zeichnungen. Die meisten Arbeiten sind Schenkungen von Witwe Ursula Mattheuer-Neustädt an die Sammlungen, die inzwischen auch 15 Zeichnungen und zwei Gemälde des Künstlers ihr Eigen nennen.

 

Erstmals in Chemnitz zu sehen ist das 1997 entstandene Bild «Gewitter über Leipzig», eine Leihgabe des Sammlers Fritz P. Mayer. Mattheuer-Ausstellungen der Kunstsammlungen gab es bereits 1997, 2002 und 2008. Die mittlere davon - konzipiert aus Anlass des 75. Geburtsags von Mattheuer - hatte Koch zum Anlass genommen, seine Druckgrafik-Sammlung zu stiften.

 

«Von Anfang an war es mir ein Anliegen, die Sammlung in öffentlichen Besitz zu übergeben», erzählte er am Freitag - und auch, dass er schon 1987 von der Moritzburg Halle gefragt worden sei, es damals aber für zu früh hielt. 1966 war Koch eben in Halle erstmals auf ein Mattheuer-Werk gestoßen, das ein Jahr zuvor entstandene, eher düstere Bild «Kain und Abel».

 

Von da an ließ ihn der im vogtländischen Reichenbach geborene Künstler nicht mehr los und er fing seine Druckgrafik-Sammlung an - viele Jahre mit großer Unterstützung von Mattheuer, den er 1978 am Rande einer Ausstellung in Plauen kennenlernte. In Chemnitz, so glaubt er nun, ist seine Sammlung in guten Händen: Da könne sie das Profil des Museums ausmachen. Die Kunstsammlungen wollen mit ihrem Mattheuer-Schatz indes auch auf Reisen gehen: Für 2011 ist eine Ausstellung in Paderborn geplant.

 

 

www.kunstsammlungen-chemnitz.de

 



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