| Moritzburg verlängert «Brücke»-Schau |
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| Dienstag, 29. Juni 2010 um 06:45 Uhr | ||
Halle (dpa/sa) - Die Stiftung Moritzburg in Halle verlängert ihre «Brücke» Ausstellung bis zum 4. Juli. Ursprünglich sollte die Schau mit Werken des Expressionismus am 27. Juni enden, wie das Museum am Montag mitteilte. Unter dem Motto «1910 Vision - 2010 Wirklichkeit» werden rund 70 Bilder von Malern der berühmten Künstlergruppe «Brücke» gezeigt. Dazu gehören Werke von Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff sowie Max Pechstein. Das Thema der Ausstellung bezieht sich auf ein Angebot von Kirchner vor 100 Jahren im Auftrag der «Brücke». Die in Dresden gegründete Gruppe wollte 1910 in der Moritzburg ausstellen. Das wurde damals nicht realisiert.
Die in Halle gezeigten Werke stammen aus der Sammlung des Würzburgers Hermann Gerlinger, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen. Der Unternehmer und seine Frau hatten ihre knapp 1000 Werke umfassende Expressionisten-Sammlung dauerhaft dem Landeskunstmuseum Stiftung Moritzburg überlassen. Hintergrund war der rund 18 Millionen Euro teure Umbau des Museums zu einem Zentrum Klassischen Moderne.
Tags: moritzburg
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