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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Manson als Maler - Schockrocker zeigt Schau in Wien Von Miriam Bandar, dpa PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 30. Juni 2010 um 06:56 Uhr

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Rockstar Marilyn Manson steht für skandalträchtige Auftritte und schrilles Äußeres. Dass der harte Kerl auch zu Pinsel und Aquarellfarbe greift, zeigt eine Schau in Wien - auch mit Kurzfilmen von David Lynch. Es ist die erste Kooperation der beiden Künstler.

 

Wien (dpa) - Während Marilyn Manson (41) als Musiker noch regelmäßig Skandale heraufbeschwören kann, hat er es als Künstler deutlich schwerer: Ein Zwitterwesen mit übergroßen Brüsten, eine Frauen mit offenem Bauch und gespreizten Schenkeln, ein Mann mit abgebissenen Fingern - ähnlich explizite Bilder hängen seit Jahrzehnten in jedem guten Sammlerhaushalt. Dementsprechend ohne Aufregung startet diesen Mittwoch die Schau «Genealogies of Pain» mit Aquarellbildern Mansons und Kurzfilmen von David Lynch im Project Space der Wiener Kunsthalle.

 

In nur einem Raum zeigt die Kunsthalle bis 25. Juli rund zwanzig mittelformatige Bilder des Musikers. Herzchen ohne Titel hängen neben der Darstellung einer an Mund und Genitalien verletzten Frau - alles in hell-bunten Aquarellfarben gehalten. «The carpenter» (der Schreiner) heißt ein Bild, dass ein Gesicht mit vier Nägeln im Kopf zeigt. Bei «Skoptic Syndrome» schnürt sich ein abgemagerter Mann selbst sein Geschlechtsteil ab. Die Formensprache erinnert ein wenig an den expressionistischen Maler Egon Schiele, auffallend ist die Diskrepanz zwischen der sanften Maltechnik und dem dargestellten Grauen.

 

«Ich versuche so zu malen, wie ich träume, deshalb benutze ich Aquarellfarben», erklärt ein schwarzgewandeter und zurückhaltend auftretender Manson am Montagabend. Die Kunst sei kein Hobby von ihm, sondern inzwischen fast wichtiger als die Musik. Beide Rollen möchte Manson aber gerne trennen: «Ich möchte mir meine Anerkennung als Künstler nur verdienen, weil ich Künstler bin.» Für Kunsthallen- Direktor Gerald Matt waren die Bilder Mansons bei der ersten Begutachtung eine positive Überraschung: «Manson ist jemand, der so etwas wie ein menschliches Grundthema mit seinen Arbeiten anspricht.» Er macht in den Werken die Faszination des Bösen aus, das Zwielicht zwischen Moral und Verbrechen, Zerstörung und Ästhetik.

 

Diese Themen sind in der Ausstellung die Verbindung zwischen Manson und Lynch, die beide gut befreundet sind. Der Musiker hatte 1997 im Lynch-Film «Lost Highway» eine Gastrolle. In Wien sind sehr frühe Kurzfilme aus den Jahren zwischen 1967 bis 1973 zu sehen, die alle die Ästhetisierung von Gewalt und die Verletzlichkeit des Körpers zum Thema haben. «The Amputee» zeigt beispielsweise, wie eine Pflegerin die Beinstümpfe einer Behinderten reinigt. «David Lynch ist in seinem Herzen ein Künstler, der nur zufällig ein Regisseur ist», sagt der Musiker Manson, der sich eigentlich als Künstler sieht.

 

 

www.kunsthallewien.at

 



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