| Leipziger Studenten stellen Museum auf den Kopf |
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| Donnerstag, 01. Juli 2010 um 07:22 Uhr | ||
Leipzig/Dresden (dpa/sn) - Studenten der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig stellen das konventionelle Museum auf den Kopf. Als Geschenk zum 450-jährigen Bestehen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gestalten sie eine «Bonus-Woche» (29. Juni bis 4. Juli) in und um das wiedereröffnete Albertinum, teilte die Hochschule am Mittwoch in Leipzig mit. Geplant sind sechs «amüsante und hintersinnige Events». Dabei werden verborgene Schätze aus Depots geholt, Eintritt beim Verlassen statt beim Betreten der Jeff-Wall- Ausstellung erhoben, Fakten und Fiktion in Führungen verwoben oder zum genreübergreifenden Austausch gepicknickt.
Nach fast sechsjähriger Bauzeit war das Albertinum am 19. Juni als Haus der Moderne wiedereröffnet worden. Das Domizil der Galerie Neue Meister und der Skulpturensammlung bietet Kunst von Klassizismus und Romantik bis zur Gegenwart. Es war seit 2004 mit einem Kostenaufwand von 51,2 Millionen Euro aus Landesmitteln saniert und modernisiert worden. Das Museum ist durch ein zweigeschossiges, über dem Innenhof «schwebendes Haus» auch eine architektonische Attraktion. Der Einbau des hochwassersicheren Depots mit Restaurierungswerkstätten wurde nach dem Elbehochwasser von 2002 notwendig.
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