| 367 000 Besucher bei Botticelli-Schau |
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| Montag, 01. März 2010 um 11:26 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Rund 367 000 Besucher haben die Botticelli-Ausstellung im Frankfurter Städel Museum gesehen. Damit ist die Schau mit Werken des italienischen Renaissance-Malers Sandro Botticelli (1444/45-1510) die erfolgreichste in der ungefähr 200-jährigen Geschichte des Hauses. Wie der Städel-Verwaltungsleiter Heinz-Jürgen Bokler am Sonntagmittag in Frankfurt mitteilte, war der vorangegangene Samstag mit etwa 7500 Menschen der besucherstärkste Tag. Trotz Regens und Sturmböen warteten die Besucher auch am Sonntag, dem letzten Tag, wieder zwei bis drei Stunden, um die erste große Botticelli-Schau im deutschsprachigen Raum sehen zu können.
Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) sagte, dass er zwar mit einem großen Erfolg gerechnet habe. «Aber dieser Ansturm hat alle Erwartungen übertroffen.» Botticelli habe «nachhaltig die Vorstellungen von Schönheit geprägt», erklärt er sich die riesige Resonanz. «Wenn man einmal einen Botticelli gesehen hat, wird manda von nicht mehr losgelassen wie von einer griechischen Tragödie.»
Rund 40 Arbeiten des Meisters und aus seiner Werkstatt sowie 40 Werke von Zeitgenossen wurden gezeigt. Die Öffnungszeiten waren seit Beginn der Ausstellung am 13. November 2009 mehrfach verlängert worden. Zuvor waren 2003 bei der erfolgreichsten Schau «Rembrandt. Rembrandt» exakt 245 716 Besucher im Städel gezählt worden.
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