| Museum Ludwig im April - Jochen Lempert und Wade Guyton |
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| Montag, 01. März 2010 um 19:56 Uhr | ||
Jochen Lempert 23. April bis 13. Juni 2010
Die Schwarzweiß-Fotografien von Jochen Lempert (*1958 in Moers, lebt in Hamburg) werden bestimmt von ihrem speziellen Blick auf die Natur und die Tierwelt: mit der Kennerschaft eines ausgebildeten Biologen sowie den Verfahren eines Wissenschaftlers. Frühe Arbeiten zeigen mehrere Motive, versammelt in Gruppen, und lenken so den Blick auf Details, regen zu Vergleichen und neuen Assoziationen an. Spätere Werke stellen Formationen, Muster und Strukturen in den Fokus – in Vogelschwärmen, Wasserstrukturen und Wolkenformationen. Im Rundgang durch Werke der letzten 15 Jahre kann der Betrachter seine Wahrnehmung für die Natur in ihrer Alltagswelt schärfen: industrielle Nutzung oder anthropomorphe Deutung sind dabei Aspekte, die Jochen Lempert unter die Lupe nimmt.
Wade Guyton 23. April bis 22. August 2010
Für seine Bilder benutzt der amerikanische Künstler Wade Guyton (*1972) häufig reproduzierte Bilder und Ausschnitte aus Büchern oder Kunstzeitschriften. Sie werden eingescannt, bearbeitet und auf Leinwand mit einem Tintenstrahldrucker ausgedruckt. Dabei wird die Oberfläche des Bildes durch kalkulierte, aber kaum steuerbare Zufälle gestaltet: Wie bekommt der Druckkopf das Leinen zu fassen? Wo entstehen Leerstellen? Jeder „Fehler“ im technischen Herstellungsprozess verleiht der Leinwand so ihre Individualität. Mit Wade Guyton wird eine Malerei erfahrbar, die sich auf das Material und den Herstellungsprozess selbst bezieht. Was ist dem Bild als Bild wesentlich? Welcher materielle Träger ist zeitgemäß? Wer macht das bildnerische Kunstwerk und ist sein Schöpfer? Das sind die Fragen, die Wade Guyton ins Werk setzt. |
























































