| Lempertz-Auktion: GEMÄLDE 15. – 19. JAHRHUNDERT |
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| Montag, 01. März 2010 um 20:06 Uhr | ||
Nach den inzwischen erfolgreich etablierten Lempertz-Auktionen mit Kleinmeistern im Frühjahr und Herbst werden am 20. März erneut ausschließlich Gemälde des 15.–19. Jahrhunderts mit attraktiven Schätzpreisen bis maximal 15.000 Euro offeriert. 43 der insgesamt 163 Lots kommen von den Alten Meistern. Bei den 120 aus dem 19. Jh. stammenden Bildern überwiegen Landschaften; dominiert wird die Offerte vom Max Clarenbach, (bis 10.500), Hugo Mühlig (bis 10.000), Fritz von Wille und Otto Pippel.
Prominent präsentiert ein Rosa da Tivoli zugeschriebenes Gemälde zwei Ziegen in einer Campagna–Landschaft mit ländlicher Architektur-Staffage (Lot 29, 5/6.000). Christian Georg Schütz d. Ä. ist u.a. mit fünf ihm zugeschriebenen Gemälden vertreten, darunter zwei auf 5/7.000 geschätzte Flusslandschaften (Lot 31). Jacob de Wet d.J. ist eine figurenreiche Auferweckung des Lazarus zugeschrieben (Lot 42, 5/7.000). 1792/93 malte Christian Lebe-recht Vogel eine Kinderszene mit seinen beiden Söhnen (Lot 41, 7/8.000). 19. Jahrhundert
Bei Fritz Sonderland wird ein Junge durch leibliche Genüsse arg in Versuchung geführt; das humorvolle Gemälde liegt bei 5/7.000 (Lot 142). Von Max Clarenbach kommt das am höchsten bewertete Gemälde der Auktion. Seine reizvolle spätnachmittägliche Winterstim-mung am Niederrhein ist mit 9.5/10.500 bewertet (Lot 55). Eine weitere Flußlandschaft mit Weiden liegt bei 5/6.000, während eine Ansicht des holländischen Zierikzee, einer Stadt im Südosten der niederländischen Insel Schouwen-Duiveland, auf 6/8.000 kommt (Lots 54/56). Mit derselben Taxe sind auch zwei dekorative Stilleben von Andreas Theodor Mattenheimer aus dem früheren 19. Jh. versehen (Lot 108). Ein origineller Gemäldefächer ist das Produkt einer Gemeinschaftsarbeit von zehn Frankfurter Künstlern (Lot 78, 3/3.500). Otto Pippel und Fritz von Wille sind jeweils mehrfach vertreten (bis 5.000). Bei Tito Conti präsentiert sich ein elegantes junges Paar für 4/6.000 in einem Treppenhaus (Lot 58).
Präsentiert werden ferner drei Orientalisten mit vier moderat taxierten, dekorativen Gemäl-den: Ismael Gentz zeigt zwei Straßenszenen in Tunis, Joseph Petzl einen rauchenden Türken vor der Kulisse Istanbuls und Carl Wuttke eine orientalische Straßenszene. Von Franz von Roubaud kommt einer seiner charakteristischen kaukasischen Reiter (Lot 137, 3/4.000). Auktion 20. März 2010 um 11 Uhr, Kunsthaus Lempertz, Köln Vorbesichtigung Köln 12. – 19. März 2010 Katalog online www.lempertz.com |

























































