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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Holocaust-Mahnmal mit acht Millionen Besucher PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 02. März 2010 um 19:36 Uhr

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Berlin (dpa/bb) - Das Holocaust-Mahnmal in Berlin hat in seinen ersten fünf Jahren rund acht Millionen Besucher verzeichnet. Im Infozentrum unterhalb des Stelenfeldes waren nach Angaben des Förderkreises seit der Eröffnung im Mai 2005 zwei Millionen Gäste. «Wir sind vor allen Dingen erfreut, wie viele junge Leute kommen», sagte Mahnmal-Initiatorin Lea Rosh am Dienstag. Zum fünfjährigen Bestehen des Denkmals für die ermordeten Juden Europas ist eine Ausstellung geplant, die bei einem Bürgerfest am 5. Mai öffnet.

 

Das vom Bundestag beschlossene Holocaust-Denkmal war heftig umstritten. «Es ging ein Riss durch alle Parteien», erinnert sich Rosh. Bei vielen Touristen gehört es heute zum festen Programmpunkt eines Berlin-Besuchs. Rosh unterstrich, viele Befürchtungen - zum Beispiel, das Denkmal werde eine «Kranzabwurfstelle» - seien nicht eingetroffen. Die große Resonanz habe der Förderkreis nicht erwartet. Dass Rosh in der Diskussion damals auch selbst angefeindet wurde, sieht sie heute offenbar gelassen. «Wenn man etwas Nettes vermittelt, hat man es leichter.»

 

Der Entwurf von Architekt Peter Eisenman wurde ab 2003 umgesetzt. Im Dezember 2004 wurde die letzte der 2711 Betonstelen aufgestellt. Die zentrale Holocaust-Gedenkstätte Deutschlands, die aus dem Stelenfeld und dem unterirdischen «Ort der Information» besteht, wird von einer Stiftung betreut. Sie erinnert an die bis zu sechs Millionen Opfer der Judenverfolgung.

 

Der Berliner Künstler Kani Alavi will sich zum Jubiläum auf Einladung des Förderkreises im Pavillon gegenüber dem Stelenfeld mit dem Mahnmal befassen. Besucher können ihm im März und April dienstags bis freitags (13.00 bis 16.00 Uhr) über die Schulter schauen. Alavi ist für sein Engagement bei der East Side Gallery auf einem Reststück der Mauer bekannt.

 

Die auf Alavis Aktion folgende Ausstellung «5 Jahre Denkmal - 20 Jahre Förderkreis» soll laut Rosh auch zeigen, was eine Bürgerinitiative erreichen kann. Außerdem stehen eine Podiumsdiskussion über «Juden im geteilten Deutschland», ein Konzert und eine Besucherbefragung auf dem Programm.

(Stiftung: www.stiftung-denkmal.de, Förderkreis: www.holocaust- denkmal-berlin.de)

[Ausstellung im Pavillon]: Cora-Berliner-Str. 1, 10117 Berlin

dpa ca yybb z2 bn

 



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