| Dienstag, 02. März 2010 um 19:08 Uhr | ||
Im Frühjahr wird es im Overbeck-Museum dreidimensional: Das Haus, das als Nachlassstätte der Werke von Fritz und Hermine Overbeck traditionell auf Gemälde spezialisiert ist, öffnet aus Anlass seines 20-jährigen Bestehens seine Räume vom 28. März bis zum 24. Mai 2010 für Bildhauerkunst. Sechs Bremer Künstler präsentieren in allen Sälen des Museums unterschiedliche zeitgenössische Positionen von überlebensgroßen Figuren bis zu kleinen abstrakten Formen. Ob Eichhörnchen auf einer grünen Wiese, ein Junge, der mit seinen Rennautos spielt, minimalistische Akte oder amorphe Strukturen - das Thema „Dreidimensional“ wird vielfältig in Szene gesetzt. Auch in der Materialwahl findet sich eine große Bandbreite von Holz über Alabaster, von Marmor bis Speckstein. Zwischen den Skulpturen von Barbara Bartel, Christiane Eberhardt, Claus Haensel, Uwe Hansmann, Alexandra Klawitter und Reinhard Osiander hängen die Bilder von Fritz Overbeck und Hermine Overbeck-Rohte und laden den Betrachter zum Zwiegespräch ein. Damit gewinnen sowohl die Ausstellungsräume als auch die unterschiedlichen Exponate eine neue Dimension, und der Museumsbesuch wird zu einem besonderen Erlebnis, bei dem nicht mehr klar zwischen den Grenzen der einzelnen Gattungen unterschieden wird. „Dreidimensional“ ist eine Einladung an Liebhaber der Bildhauerkunst, aber auch an Kenner des Overbeck-Museums, die das Haus einmal aus einer ungewohnten Perspektive erleben möchten.
Im Sommer gehen die Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag weiter: Vom 6. Juni bis zum 26. September setzt das Overbeck-Museum seine Reihe mit Worpswedern der zweiten Generation fort und präsentiert Fritz und Hermine Overbeck im Dialog mit Carl Emil, Fritz und Lore Uphoff. Und vom 19. Juni bis zum 14. November sind die beiden Maler auf ihrer Lieblingsinsel Sylt zu Gast: Unter dem Titel „Hier ist es also ganz wundervoll!“ zeigt das Heimatmuseum Keitum die schönsten Sylt-Bilder von Fritz und Hermine Overbeck.
Alexandra Klawitter: „Reservat“ (Eichhörnchen auf Teppich) (Ausschnitt), 2005, Hand getufteter Teppich, Wolle; 2 Eichhörnchen, lebensgroß aus Bronze; Absperrung aus Eisen, Hammerite, 2m x 1,80m x 35 cm.
Termine: Die Ausstellung „Dreidimensional“ wird eröffnet am Sonntag, 28. März 2010 um 11.30 Uhr. Es sprechen Dr. Friederike Daugelat, Leiterin des Overbeck-Museums, und Dr. Arie Hartog, Direktor des Gerhard-Marcks-Hauses.
Sonderöffnungszeiten: Karfreitag, 2. April, bleibt das Overbeck-Museum geschlossen; Ostermontag, 5. April, Himmelfahrt, 13. Mai, und Pfingstmontag, 24. Mai, ist zusätzlich geöffnet von 11 bis 18 Uhr. Tag der offenen Tür am 22. April von 11 bis 18 Uhr - freier Eintritt in Erinnerung an den ersten Öffnungstag am 22. April 1990.
20 Jahre Overbeck-Museum Donnerstag, 22. April 2010 - Tag der offenen Tür in Erinnerung an den ersten Öffnungstag am 22. April 1990: Künstlergespräch um 11.30 Uhr Führung mit Regina Gramse um 15 Uhr
Die Kunsthistorikerin Regina Gramse führt durch „Dreidimensional“ am: Sonntag, 11. April 2010 um 11.30 Uhr Sonntag, 2. Mai 2010 um 11.30 Uhr Sonntag, 16. Mai 2010 um 11.30 Uhr Pfingstmontag, 24. Mai 2010 um 11.30 Uhr (Finissage)
Künstlergespräch zur Ausstellung „Dreidimensional“ am: Pfingstsonntag, 23. Mai 2010 um 11.30 Uhr
Blickwechsel: Fritz Overbeck zwischen Worpswede und Avantgarde Vortrag von Dr. Friederike Daugelat, Leiterin des Overbeck-Museums Mittwoch, 14. April 2010 um 18.30 Uhr Gemeindehaus der St. Petri Domgemeinde, Sandstraße 10-12, 28195 Bremen
„Da war kein Teil des Körpers unbedeutend oder gering“ (Rilke über Rodin) Musikalische Lesung mit Hans Kemner und Jan Christoph Sonntag, 25. April 2010 um 19 Uhr
Führungen für Schulklassen auf Anfragen
Die Vormittagstermine sind auf Wunsch auch kombinierbar mit einem Brunch im „Bolero“ gegenüber dem Overbeck-Museum.
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