| 100 000 bei Stuttgarter Qatna-Ausstellung |
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| Mittwoch, 03. März 2010 um 19:19 Uhr | ||
Stuttgart (dpa/lsw) - Kurz vor ihrem Ende hat die Stuttgarter Qatna-Ausstellung mit einzigartigen Goldschätzen des Orients die Schallmauer von 100 000 Besuchern durchbrochen. Das Landesmuseum Württemberg präsentiert seit Mitte Oktober und nur noch bis 14. März europaexklusiv rund 400 Exponate aus der Jahrtausende verschütteten Königsgruft von Qatna in Syrien. Tübinger Archäologen hatten die Gruft bei Ausgrabungen im ehemaligen Königspalast entdeckt. Mehr als 3000 Jahre lagen die Schätze des Königtums unentdeckt unter der Erde. S eit 1990 gräbt ein deutsch-syrisch-italienisches Team am ehemaligen Königspalast, 2002 entdeckte es unter dem Palast die vollständige Königsgruft samt jeder Menge Schmuck aus Gold und wertvollen Halbedelsteinen, Waffen, Möbelverzierung und Gefäßen. Die Blütezeit Qatnas lag im 2. Jahrtausend vor Christus. Anhand der Fundstücke gibt die Ausstellung Einblicke in Themen wie Handel, Kriege, Götterwelten und Totenkult. Qatna, 200 Kilometer nördlich von Damaskus, wurde 1340 vor Christus zerstört.
Internet: www.landesmuseum-stuttgart.de
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