| Bundesmittel für KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen |
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| Donnerstag, 04. März 2010 um 19:34 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Die KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen in Niedersachsen erhält künftig einen jährlichen Bundeszuschuss von einer Million Euro. Sie wurde am Donnerstag in die institutionelle Bundesförderung aufgenommen und bekommt damit von diesem Jahr an regelmäßig Geld vom Bund. Die Gedenkstätte habe so die nötige Planungssicherheit, auch um das pädagogische Angebot und den Ausbau der internationalen Kooperation zu stärken, erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann.
Die Gedenkstätte sei ein wichtiger Ort des Erinnerns, an dem sich vor allem auch viele junge Menschen ein Bild von einem ehemaligen Konzentrationslager der Nationalsozialisten und dem Ausmaß seiner Unmenschlichkeit und seines Schreckens machen können, so Neumann.
Bergen-Belsen war von 1941 bis 1945 zunächst Lager für russische Kriegsgefangene, später Konzentrationslager für Juden aus ganz Europa. Bis Kriegsende kamen in Bergen-Belsen rund 20 000 sowjetische Kriegsgefangene und 50 000 jüdische Häftlinge ums Leben, etwa 14 000 Menschen starben noch nach der Befreiung des Lagers an den Folgen der Haft.
Nachdem bereits im Jahr 1946 auf dem Gelände des früheren KZ Bergen-Belsen ein Mahnmal für die jüdischen Opfer errichtet wurde, übernahm 1952 das Land Niedersachsen die Verantwortung für die Gedenkstätte. Deren Trägerin ist seit 2004 die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten.
Internet: www.bergenbelsen.de
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