| Landesarchiv zeigt Urkunde von Ripen |
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| Donnerstag, 04. März 2010 um 19:34 Uhr | ||
Schleswig (dpa/lno) - «Up ewig ungedeelt» - das Landesarchiv in Schleswig zeigt seit Donnerstag eines der wichtigsten geschichtlichen Dokumente für Schleswig-Holstein, die Urkunde von Ripen. Sie ist Teil der Ausstellung «Ripen und die Folgen 1460 bis 2010», die laut Kulturministerium am Abend eröffnet werden sollte. Mit der Urkunde wurde vor 550 Jahren deutsch-dänische Geschichte geschrieben: Adelsvertreter von Schleswig und Holstein wählten in Ripen den dänischen König Christian I. zu ihrem Landesherrn. Am 5. März 1460 - an diesem Freitag vor 550 Jahren - sagte dieser dafür in der Urkunde von Ripen zu, dass Schleswig und Holstein künftig unter einer gemeinsamen Herrschaft stehen sollten. So ist es bis heute.
Bekannt wurde die Formulierung der Urkunde «dat se bliven ewich tosamende ungedelt» - «dass sie ewig ungeteilt zusammenbleiben». Erst später wurde die Formel auf «Up ewig ungedeelt"» gekürzt. Zudem sicherte Christian I. den Adligen die Selbstständigkeit Schleswigs und Holsteins gegenüber dem Königreich Dänemark und auch die Unteilbarkeit der beiden Lande zu. Die Schau läuft bis zum 3. Dezember.
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